Bei Hauptversammlungen ist Anleger Rupert-Heinrich Staller ein Raubein: polternd, provokant, penetrant. Alle Manager fürchten ihn – neuerdings auch Julius Meinl.
Der Großteil des Verlusts ist auf Abschreibungen und Wertberichtigungen zurückzuführen. So musste die Gewinn- und Verlust-Rechnung für das Jahr 2007 revidiert werden. Die Gesellschaft wird bei der Hauptversammlung aufgelöst.
Die gegen ihn in der Vorwoche eingebrachte anonyme Anzeige, in der ihm unter anderem Amtsmissbrauch in seiner Zeit als Finanzminister vorgeworfen wird, bezeichnete Grasser als substanz- und haltlos.
Ex-Finanzminister Karl Heinz Grasser kündigt seinen Rücktritt als Chef der MPM an, die die ehemalige Meinl International Power managt. Eine Liquidation würde laut Grasser "Geier-Fonds" 60 Millionen Euro bringen.
Die Meinl Bank wehrt sich vor der außerordentlichen Hauptversammlung der Power International per Flugblatt gegen Vorwürfe. Sie habe sich nicht auf Kosten von Kleinanlagern bereichert, die Gebühren seien "marktüblich" gewesen.
Einige wenige Anleger sollen laut "Profil" vergleichsweise "fantastische Konditionen" für den Ausstieg aus MEL-Zertifikaten erhalten haben. Die Meinl Bank dementiert. Anlegervertreter Rasinger sieht eine "Zweiklassengesellschaft".
Sollte das zuständige Gericht dem Antrag eines klagenden MEL-Anlegers auf Sicherstellung des Guts Lehenshofen stattgeben, würden dessen Ansprüche vor allen anderen gereiht werden - sogar vor Meinl selbst.
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