In Österreich herrscht laut einem Bericht der Oesterreichischen Nationalbank derzeit keine Kreditklemme, es gibt aber Beschränkungen beim Angebot. 7,1 Milliarden Euro haben die Banken heuer an Unternehmen verborgt.
"Es ist für die Reputation des Finanzplatzes Österreich notwendig, dass eine Lösung gefunden wird", sagt Oberbank-Chef Gasselsberger. Auch die FMA dürfte dieser Ansicht sein.
Kärntner Landespolitiker schlossen am Donnerstag in einer Sitzung des Landtags einen Sanierungsbeitrag erneut aus. Wurde Bank aus Staatsräson positiv beurteilt?
Finanzmarktaufsicht und Nationalbank schlagen vor, dass sich der Staat künftig die "guten" Teile einer insolvenzgefährdeten Bank aneignet. Toxische Papiere, faule Kredite etc. sollen bei den Alteigentümern bleiben.
Ein Gutachten der Nationalbank aus dem Dezember hielt Gewinne der verlustreichen Bank im heurigen Jahr noch für plausibel. Grundlage dafür ist ein oberflächlicher Bericht der Oesterreichischen Nationalbank.
Laut "profil" hat die angeschlagene Kärntner Hypo Alpe-Adria auf Grundlage einer nur oberflächlichen Prüfung der Österreichischen Nationalbank Staatshilfen erhalten.
Der Euro habe die EU vor Schlimmeren bewahrt, sagt EU-Kommissar Almunia. Er will nun den "Immobilien-Sektor gesundschrumpfen" und übt Kritik an der Finanzmarktaufsicht: Diese sei "fragmentiert".