In nächsten Jahren will die Oesterreichische Nationalbank kaum Gold verkaufen. Aktuell verfügt Österreich über 280 Tonnen des Edelmetalls. Die Mehrheit ist über Orte wie London und Zürich verteilt.
Im Juni hatten die Österreicher um 0,8 Milliarden Euro mehr Kredite offen als im Mai. Dabei legten die Euro-Kredite um 1,2 Milliarden Euro zu. Darlehen in anderen Währungen gingen um 0,4 Milliarden Euro zurück.
Die Finanzmarktaufsicht und Nationalbank waren vor rund einem Jahr der Meinung, die Banken sollen keine Fremdwährungskredite mehr vergeben. Wer profitiert vom plötzlichen Ende der Währungsspekulation? Und wer nicht?
BZÖ-ChefJosef Buchner wirft der Nationalbank vor, für die nächsten zehn Jahre Reserven zur Absicherung der Pensionsansprüche der Mitarbeiter anzulegen.
Bündnis-Obmann Josef Bucher sind die Pensionen der OeNB-Bediensteten ein Dorn im Auge: Um diese zu sichern, müsse die Republik in den nächsten zehn Jahren 2 Milliarden Euro als Reserve anlegen.
SP-Kanzler Faymann lädt heute Abend zu einem Spitzentreffen über die künftige Veranlagungspolitik des Bundes. Neben Faymann werden auch der Vizekanzler sowie die Chefs von Notenbank und Rechnungshof beraten.
Treichl will auch für 2009 eine Dividende ausschütten. Der Nettogewinn ist von Jänner bis Juni 2009 auf 492Mio. Euro gesunken. Man hatte aber einen noch stärkeren Rückgang befürchtet.
Laut Angaben der Nationalbank gestaltet sich die Kreditversorgung für österreichische Unternehmen weiter schwierig. Vor allem große Firmen klagen über immer höhere Hürden.
Finanzminister Pröll hat ein Experten-Team ernannt, das helfen soll Staatsgelder kontrolliert zu veranlagen. Vorsitzender ist WU-Professor Pichler. SPÖ und ÖVP sind aber uneins, was nun Spekulation ist und was nicht.
Im zweiten Quartal schrumpfte Österrechs Wirtschaft um 0,9 Prozent, im dritten werden es 0,3 Prozent sein. Notenbank-Chef Nowotny spricht von einer Stabilisierung.
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