Die jüngste Maßnahme der Europäischen Zentralbank (EZB), einen Staffelzins für Negativzinsen einzuführen, senkt die Kosten für Österreichs Banken um bis zu 80 Millionen Euro.
Im zweiten Quartal sind die Wohnungspreise in Wien um 9,8 Prozent gestiegen. Die Nationalbank sieht Anzeichen für eine zunehmende Überhitzung des Immobilienmarktes.
Seit der Finanzkrise 2008 hat die Republik rund elf Milliarden Euro ausgegeben, um Österreichs Bankenbranche zu unterstützen. Das ist zwar weniger als ursprünglich erwartet, liegt aber deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
Im Durchschnitt führt jeder Österreicher einen Betrag von rund 90 € mit sich. Der designierte OeNB-Gouverneur hält Bargeld als Zahlungsmittel für „unverzichtbar“.
OeNB-Präsident Ewald Nowotny fordert noch einmal ein flexibleres EZB-Inflationsziel, weil es einen langfristigen Trend zu niedrigeren Inflationsraten gebe. Ab Sonntag ist schon sein Nachfolger im Amt.
Die SPÖ greift ihre Forderung nach einer Vermögen- und Erbschaftsteuer wieder auf. Aber wie reich sind die Österreicher überhaupt? Die Angaben variieren stark.