Der Banker Julius Meinl V. will laut Medienberichten sein Jagdschloss im oststeirischen Pöllau verkaufen. Die Gespräche sollen in den letzten Zügen sein, das Schloss stehe kurz vor der Veräußerung.
Die Finanzmarktaufsicht wirft der Privatbank grobe Verfehlungen vor und will, dass die beiden Chefs Peter Weinzierl und Günter Weiß gehen. Die Bank wehrt sich.
Die Meinl Bank will den Bescheid der Finanzmarktaufsicht vor dem Verwaltungsgericht bekämpfen: Peter Weinzierl und Günter Weiß sollen nicht abberufen werden.
Julius Meinl und seine Berater haben seit langer Zeit mit den Behörden Katz und Maus gespielt, sagte der Anlegervertreter. Viele empfinden nach dem Einschreiten der FMA nun Schadenfreude.
Die Begründung der Finanzmarktaufsicht zur Abberufung der Meinl Bank-Manager ist trocken, aber mehr als deutlich: "Bilanzieller Blindflug". Bank empört.
Die beiden Vorstände der Meinl Bank haben sich an Justizminister Brandstetter gewandt. Auch Staatsanwälte sollten für ihre Rechtsbrüche haften, so ihre Anregung.
Die Causa Meinl bekommt eine neue Facette. Wie das Wirtschaftsmagazin "Format" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe laut Vorausmeldung berichtet, geriet eine von der Meinl Bank beauftragte Sicherheitsfirma ins Visier der Justiz.
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