Konservative Annahmen im EZB-Stresstest für die Volkswirtschaft und die Qualität der Aktiva in mehreren CEE-Staaten machen österreichische Banken verletzlicher als viele westeuropäische Konkurrenten, meint Fitch.
Internationaler Gegenwind zerzauste den ATX. Schlechte Konjunktur-Nachrichten aus Deutschland und neue Zores für die Banken in Ungarn gaben die Richtung vor.
Marktbericht. Auch die neue Woche brachte zum Auftakt keine Verbesserung der Stimmung an den Börsen. Während die meisten Indizes immerhin nicht weiter verlieren, geht es im ATX weiter in Richtung Süden.
Gemessen an ihrer Größe sind Österreichs Banken in Russland besonders stark engagiert, so der IWF. Doch die heimischen Banker beruhigen. Auch die Moskauer Börse legt zu.
Europaweit sind Aktien von Konzernen unter Druck, die in Russland engagiert sind. Die Sorge vor den Folgen harter europäischer Sanktionen und vor Gegenmaßnahmen sind groß. Auch die Österreicher bangen – besonders die Banken.