»Es gibt heute eine starke Sehnsucht nach Geschlossenheit«, sagt Juli Zeh. Aber die könne man nicht einfach verordnen. »Deshalb beharre ich darauf, dass wir uns alle Meinungen anhören, ob sie uns gefallen oder nicht.« Sich apokalyptischen Zukunftsszenarien hinzugeben, davon hält die Schriftstellerin nichts, von der Einsicht, dass wir auf das Allermeiste keinen Einfluss haben, umso mehr.