Man kann sich kaum ein schlimmeres Szenario als einen Bürgerkrieg im größten Land der Erde vorstellen. Er hat bereits einmal, in den Jahren nach der Oktoberrevolution 1917, Chaos, Verwüstung und den Tod von Millionen über Russland gebracht.
In Klagenfurt gewann die häusliche Literatur, so viel Wohnung war noch nie: Über Valeria Gordeev, die als sechste Frau in Folge den Bachmannpreis erhielt, Österreicherin Anna Felnhofer, die ihn fast und einen anderen wirklich bekam - und über die zwei weiteren Ausgezeichneten: Martin Piekar und Laura Leupi.
Ob Drogen, Fälschungen oder Schmuggelware: Zollbehörden sollen illegale Ware vom europäischen Markt fernhalten. Eine Herkulesaufgabe. Über löchrige Grenzen und Reformpläne.
Die Schweizer Behörden sind im Aufruhr. Seit Wochen sind Ermittler Tag und Nacht im Einsatz. Bei einem Hackerangriff auf den Behördendienstleister Xplain wurden Millionen an geheimen Daten abgegriffen. Experten sehen eine konzertierte Aktion.
Was folgt der Meuterei in Russland? Darüber rätseln Medien in aller Welt. Die Rücksichtslosigkeit des Kreml habe das Chaos erzeugt, heißt es in Japan. In Polen höhnt man über Putins »erbärmliche« Rede, in Lettland sehnt man sein Ende herbei.
Die fünftgrößte Militärmacht scheint heute ein Potemkinsches Dorf zu sein und konnte einigen Tausend Söldnern fast nichts entgegenwerfen. Sie ist offenbar zumindest am Boden ziemlich schutzlos geworden.
Nach Prigoschins Aufstand pflegt Russland seinen gewohnten Alltag aus Ignoranz und Anpassung. Der Kreml tut geschäftig, die Menschen sagen: „Ist doch alles wie immer.“
Wenn die neue Regierung in Ankara nicht endlich eine Reihe grundlegender Reformen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik angeht, steuert die Türkei auf eine regelrechte ökonomische Katastrophe zu.
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