Der türkische Präsident fühlte sich angesichts seines Siegs in der Stichwahl am Pfingstwochenende an die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453 erinnert. Das jährte sich zudem am Montag. Wow! Damals floss halt Blut, heute sind's Raki und Freudentränen.
Herausforderer Kılıçdaroğlu kann die 20-jährige Herrschaft des Staatschefs nicht beenden - vor allem viele Kurden misstrauten ihm. Erdoğan steht vor einer weiteren fünfjährigen Amtszeit - und beginnt bereits den nächsten Wahlkampf.
Eine Untersuchungskommission soll die Politik der vergangenen Jahre auf russischen Einfluss hin überprüfen. Ehemaligen Amtsträgern droht ein Amtsverbot, weshalb der konservativen Regierung vorgeworfen wird, das Gesetz für den Wahlkampf zu missbrauchen.
Der belarussische Machthaber lädt andere Länder ein, dem Unionsstaat von Belarus und Russland beizutreten. Die Reaktion von Kasachstans Präsident: „Mir hat sein Witz gefallen."
1987 floh er über Graz in den Westen: Am Samstag starb Ilya Kabakov mit 89 Jahren in den USA. Sein Werk hatte viele Töne, reichte von der poetischen, subversiven Zeichnung bis zur wuchtigen „totalen Installation“. Seine Utopie blieb dabei immer eine individuelle, eine künstlerische - und handelte immer von Freiheit.
„Ich führe Russland wieder zur alten Größe, ich führe es heim ins Reich, aber natürlich geht das nicht mit Ihrem Friedensgefasel, Ihrem Pazifismus, Ihrem Wahn von der Versöhnung, Sie sind eine Gefahr für dieses Land, und diese Gefahr werde ich jetzt –“. Eine Erzählung von Krieg und Frieden und Tolstoj.
Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani gratulierte dem türkischen Staatschef bereits vor Bekanntgabe der offiziellen Wahlergebnisse zum Sieg. Glückwünsche gab es auch aus Libyen, von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem Kremlchef.
Seit Kriegsbeginn liefert der Österreicher Max Pollak Hilfsgüter in umkämpfte ukrainische Städte. Er verkauft seinen Besitz, lebt spartanisch. Aber allmählich lassen die Spenden nach. Eine 30-stündige Autofahrt von Kiew nach Wien mit einem Mann, der für den Sieg der Ukrainer bis an die Grenzen seiner Existenz geht.
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