Die „New York Times“ berichtet, dass US-Geheimdienste Gespräche abgefangen haben, die den Schluss nahelegen, dass die Ukraine für den Drohnenangriff auf den Kreml in Moskau verantwortlich ist. Der ukrainische Präsident Selenskij hatte das stets bestritten.
Die Söldner sollen in Bachmut von regulären russischen Truppen abgelöst werden. Russland berichtet indes von zwei Ukrainern, die wegen Anschlagsplänen in Russland festgenommen worden sein sollen.
Die Stadt Bachmut, monatelang Symbol für das russische Scheitern in der Ukraine, ist gefallen. Fast zeitgleich wurde die russische Region Belgorod angegriffen. Damit sei eine "neue Dimension" erreicht, sagt Militärexperte Major Albin Rentenberger. Alle Seiten scheinen hochnervös, vor allem unter den russischen Kämpfern liegen die Nerven blank.
Knapp eine Viertelmillion Stück Artilleriegeschosse haben die EU-Staaten der Ukraine seit März geliefert. Ihr Ziel von einer Million ist aus mehreren Gründen schwer zu erreichen.
Moskau und Teheran wollen einen Handelsweg aufbauen, der so wichtig werden soll wie der Suez-Kanal. Beide Länder arbeiten an einer Alternative zum Zahlungssystem Swift und kooperieren bei der Rüstung.
Wagner-Chef Prigoschin, der nach achtmonatigem Kampf Bachmut eroberte, geriert sich als Sprachrohr der Hardliner. Für den Kreml ist er nützlich. Und ein wenig riskant.
Die EU-Kommission attestiert der heimischen Wirtschaft eine nach wie vor zu hohe Abhängigkeit von Gas aus Russland. Zweite offene Baustelle ist der schlecht funktionierende heimische Arbeitsmarkt.
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