VW aber auch andere Magna-Kunden fürchten einen Interessenskonflikt bei Magna, das ja nun nicht nur Zulieferer sondern auch Produzent einer eigenen Marke ist.
Im August wechselten gut zehn Prozent mehr gebrauchte Fahrzeuge in Österreich den Besitzer als vor einem Jahr. Der Neuwagenmarkt legte aber um fast ein Viertel zu.
Der Auftritt des VW-Konzerns bei der IAA in Frankfurt geriet zum Wunschkonzert des Ferdinand Piëch. Der kühle Stratege und leidenschaftliche Techniker bestimmt das Geschehen bei Europas größtem Autobauer mehr denn je.
Der Streubesitz der VW-Aktie liegt nur noch knapp über der 10-Prozent-Schwelle, die für eine Mitgliedschaft im Börse-Index notwendig ist. An der Börse war die VW-Aktie heute der größte Verlierer.
VW befürchtet Interessenskonflikte bei Magna und einen möglichen Know-How-Transfer hin zu Opel. Magna will den Zulieferbereich strikt vom Automobilbau trennen.
Autoindustrie macht große Fortschritte bei der Schadstoffreduktion. Fiat führt mit durchschnittlich 138 Gramm CO2 pro Kilometer, PSA Peugeot-Citroën und Renault folgen mit 139 beziehungsweise 143 Gramm.
Nach Kritik von BMW und VW verspricht Magna-Chef Siegfried Wolf strikte Trennung von Zuliefergeschäft und Autoproduktion. Magna werde ein "absolut zuverlässiger Partner" bleiben.
Die Staatshilfe für Opel im Ausmaß von 4,5 Mrd. Euro soll laut der deutschen Regierung nach der Zahl der Opel-Jobs in den einzelnen Ländern europaweit verteilt werden.
Zur Übernahmen von Opel durch den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna sagt VW-Aufsichtsratschef Piech: "Wir mögen es nicht, wenn aus unseren Zulieferern unsere Konkurrenten werden".
Dienstgeber in der Zwickmühle: Überwachen sie ihre Mitarbeiter zu sehr, verstoßen sie gegen das Arbeitsrecht. Zu geringe Überwachung bei gefährlichen Arbeiten verletzt aber das Verwaltungsstrafrecht.
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