Die Übernahme von Porsche werde nicht einfach, warnt VW-Chef Winterkorn. Der neue Konzern soll bis spätestens Mitte 2011 stehen. Ein Jobabbau sei nicht geplant: "Die Arbeitsplätze sind sicher", sagt Winterkorn.
Der Verwaltungsgerichtshof lässt die Einwände nicht gelten: Der Bescheid des Wiener Magistrates vom August 2006 sei korrekt gewesen. Damit gibt es grünes Licht für den Umbau.
VW will den Sportwagenhersteller Porsche übernehmen. Die Schulden von Porsche betragen jedoch 14 Milliarden Euro. Um das eigene Kreditrating nicht zu verschlechtern, will VW nun Geld aufnehmen.
Die Finanznot von Porsche ist offenbar noch größer als angenommen. Die Schulden belaufen sich Medienberichten zufolge auf 14 Milliarden, der Sportwagenhersteller wäre ohne VW zahlungsunfähig gewesen.
Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bedauert die Art seines Abgangs. Was er in seiner 17-jährgen Amtszeit erreicht habe, sei ihm 1992 "nicht einmal im Traum eingefallen".
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer äußert Zweifel an der Eigenständigkeit des Sportwagenbauers Porsche im VW-Konzern. Der strategischen Entscheidungen würden in der VW-Zentrale in Wolfsburg fallen.
Der Absatz von VW mit all seinen Marken ist um fünf Prozent gesunken, der gesamte Auto-Weltmarkt brach um 17,7 Prozent ein. Nächstes Jahr will VW den japanischen Autohersteller Toyota überholen.
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