Die Patriarchen Piëch und Porsche kämpften in Zell am See um die Macht. Porsche setzte sich halb durch: Statt an VW verkaufen zu müssen, entsteht ein "integrierter Konzern." Nur wer ihn führt, bleibt offen.
Es wird wieder eines, was einst getrennt wurde: Porsche und VW, zwei Autokonzerne mit gemeinsamer Wurzel in Österreich. Auch das erste Elektroauto der Welt stammt von Porsche - aus dem Jahr 1900.
Die Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch beraten heute in Salzburg über die Zukunft der beiden deutschen Autobauer. Eine Fusion der beiden Konzerne ist ebenso möglich wie der Kauf von Porsche durch VW.
Elf Milliarden Euro soll der Volkswagen-Konzern bezahlen – so es überhaupt eine Übernahme gibt. Denn innerfamiliär tobt ein Machtkampf um die Zukunft der Firma, Porsche-Chef Wiedeking wiederum präsentiert ein Gegenkonzept.
Als ginge es ihnen nicht schon schlecht genug: Die Autohersteller verkauften im April in den USA um 34 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr. Nach Chrysler wird jetzt eine Insolvenz von GM immer wahrscheinlicher.
VW-Aufsichtsratschef und Porsche-Großaktionär Piëch will offenbar die Porsche AG an Volkswagen verkaufen. Porsche-Chef Wiedeking setzt dagegen angeblich auf eine Fusion. Nächste Woche soll es zu einer Entscheidung kommen.
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