Der Kanzler erklärte zur Frage nach einer behaupteten ÖVP-Nähe von Ex-Wirecard-Vorstand Braun, dieser habe auch ein gutes Verhältnis zum früheren SPÖ-Chef gehabt.
Geschäftsmodelle, die auf neuen Technologien beruhen, können bald unter FMA-Aufsicht im Echtbetrieb getestet werden – von Zahlungsdiensten bis zu Online-Versicherungstools.
Ein willkürlich agierender Vorstandschef und ihm genehme Aufsichtsräte – die internen Strukturen des Zahlungsanbieters Wirecard waren unprofessionell und haben die Bilanzfälschungen erst ermöglicht.
Der Ex-FPÖ-Chef nennt das "Spiel" um die Aufnahme "grotesk". Und beteuert: Jene Passagen, die ihn von den Vorwürfen entlasten, "wurden konsequent herausgeschnitten".
Wirecard spendete seit 2011 jährlich zigtausende Euros an die Österreich-russische Freundschaftsgesellschaft. Die Vorstände Markus Braun und Jan Marsalek wurden darum zu Ehrensenatoren gewählt. Von Vertretern aller Parteien.