Vom Wichtigen über den Smarten zum Polternden: Heute geht in Wien der 100. Verhandlungstag des Grasser-Prozesses über die Bühne: ein Anlass, die Hauptfiguren einer Manöverkritik zu unterziehen.
Der „Wiener Kulturservice", der das von der SPÖ veranstaltete Donauinselfest mitorganisiert, bestreitet eine versteckte Parteifinanzierung. Auch die Wiener ÖVP verteidigt den Stadtfest-Verein.
Die Ibiza-Affäre weckte das Interesse der Ermittler an parteinahen Vereinen. Zwei davon lösten sich im Juni auf – mit beiden hatte Gernot Blümel zu tun, in einem davon saßen BVT-Mitarbeiter.
Mehrere Mitarbeiter des BVT waren im Verein „Pro Patria“ tätig, Kassier war mehrere Jahre lang ÖVP-Politiker Gernot Blümel. Auch ein zweiter Verein, in den Blümel involviert war, wurde aufgelöst.
13 Vereine, die der FPÖ, der ÖVP und der SPÖ nahestehen, sollen nach Heinz-Christian Straches Aussagen im „Ibiza-Video“ auf Parteienfinanzierung hin überprüft werden.
Illegale Parteienfinanzierung steht im Fokus der Prüfung durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, die bereits FPÖ-nahe Vereine unter die Lupe nimmt.
SPÖ, Neos und Jetzt wollen, dass Christian Pilnaceks „Supersektion“ geteilt wird. Hinter den Kulissen entstehen indessen Reformpläne für die Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Causa Gesfö & Co wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue. Insgesamt führt die WKSta 16 Personen als Beschuldigte.
Die Staatsanwaltschaft prüft eine Betrugsanzeige gegen den Wiener Investor Michael Tojner. Das Land Burgenland fühlt sich um 113 Millionen Euro betrogen.
Der Anwalt des Wiener Investors Michael Tojner bestätigt Hausdurchsuchungen. Sie stehen offenbar im Zusammenhang mit der Anzeige des Landes Burgenlandes wegen der Wohnbaugesellschaft Gesfö.
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