In dem Videoclip dringt das Puppen-Waisenkind zu Puppen-Bush ins Weiße Haus vor und erklärt, ihn zu töten. Schließlich habe der US-Präsident das Leben seiner Eltern auf dem Gewissen. Obwohl die Bush-Puppe mit tränenerstickter Stimme bettelt: „Ich bereue alles, bitte töte mich nicht", wird sie mit dem „Schwert des Islam" erstochen. Danach erklärt das Kind erleichtert: „Aaaah, ich habe ihn umgebracht."
Der Clip ist der bisherige Höhepunkt der seit Wochen andauernden medialen Hetzkampagne der Hamas gegen Juden und Amerikaner. Der Hamas-TV-Sender forderte bereits wiederholt zum Mord an George W. Bush auf, verherrlichte Selbstmordattentäter, verteufelte Juden, Amerikaner und die gesamte westliche Kultur. Bereits Kinder werden zur Problemlösung durch Gewalt aufgefordert. Sie werden von klein auf mit der Doktrin infiltriert, ganz Palästina - also auch den Staat Israel - von Juden zu befreien.
Der Bush-Clip wurde am Sonntag ausgestrahlt und zwei Tage vom Middle East Media Research Institute (Memri) übersetzt und verbreitet. Bereits in der Woche zuvor fiel ein Hamas-Video auf: Darin hieß es, wenn jeder Araber auf einen Juden anspuckt, dann würden die Juden in arabischer Spucke ertrinken.
Aufhetzung ist sowohl durch die Osloer Friedensverträge als auch durch den Nahost-Friedensplan (Road Map) verboten. Die Hamas lehnt einen Frieden mit Israel jedoch ab. Von der EU und den USA wurde die Hamas deshalb als Terrororganisation eingestuft.
(AG/RED)





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