Versichert

Mutig sein, Risken rechtzeitig absichern

Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz.
Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz.(c) beigestellt Acredia

In neue Länder zu exportieren bringt große Chancen, birgt aber ebensolche Risken. Eine genaue Analyse der Eigenheiten fremder Märkte und der Bonitäten von Unternehmen schützt vor Gefahren.

Ohne Export würden in Österreich ein beachtlicher Teil des Wohlstands und die Hälfte aller Jobs fehlen. Auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie junge Unternehmen sehen heute längst schon die Welt als ihren Markt.

 

Warenexporte steigen an

So verwundert es nicht, dass die österreichischen Warenexporte im letzten Jahr um 5,7 Prozent angestiegen sind und laut Wifo-Einschätzung weiterhin wachsen werden. Prognostiziert werden 3,7 Prozent für das Jahr 2019 beziehungsweise 4,2 Prozent für 2020. Diese in einem Bericht der „Außenwirtschaft Austria“ veröffentlichten Zahlen bestätigen: In neue Märkte zu liefern bringt große Chancen mit sich. Gleichzeitig treffen Exporteure täglich mutige Entscheidungen, denn mit der Entscheidung für Exportgeschäfte können natürlich auch erhebliche Risken verbunden sein.

 

Analysekompetenz, um vor Schäden zu bewahren

Österreichs führende Kreditversicherung Acredia verfügt als Teil des weltweiten Euler-Hermes-Netzwerks über die entsprechende Länder- und Analyseexpertise: „Die Analysekompetenz zur Markteinschätzung wird gerade in Risikoländern immer wichtiger“, betont Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz.

„Dabei konzentrieren wir uns auf die Einschätzung möglicher Konsequenzen und Dominoeffekte, um so unsere Kunden vor diesen Schäden zu bewahren“, so Meierschitz. Entscheidend sei dabei, risikobewusste und angemessene Deckungen zur Verfügung zu stellen.

 

Risiko trotz guter Geschäftsentwicklung?

Oft wird einfach auch eine positive Geschäftsentwicklung überschätzt und die zu starke Abhängigkeit von beispielsweise einem großen Kunden unterschätzt. Das kann lange gut gehen, sich aber auch schlagartig ändern – etwa, wenn der für das eigenen Unternehmen essenzielle Kunde in wirtschaftliche Turbulenzen gerät. In diesem Sinne sollte die Kundenstruktur so gestaltet sein, dass ein plötzlicher Zahlungsausfall die eigene Liquidität nicht sofort in Frage stellt. Die gute Bonität eines Unternehmens ist schließlich immer noch die wichtigste Voraussetzung für die Unternehmensfinanzierung!

Diese Aussage über die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens ist deshalb so wichtig, weil sich davon auch auf dessen Zuverlässigkeit rückschließen lässt. Dafür interessieren sich nicht nur Kunden, sondern natürlich ebenso Banken, Versicherungen und Lieferanten.

 

Expertenkompetenz in Sachen Bonität

Und genau hier wird eine Kreditversicherung wirksam: Acredia schützt nicht nur Forderungen im In- und Ausland, behält laufend die Risken im Blick und springt ein, wenn Geschäftspartner nicht zahlen. Die Acredia-Experten punkten besonders mit Kompetenz in der Bonitätsprüfung.

„Unsere Fachleute sind Spezialisten für die regionale Risikobewertung und für die Prüfung österreichischer und südosteuropäischer Länder“, erklärt Meierschitz. Zudem greift Acredia – dank des Gesellschafters Euler Hermes – auf ein Netzwerk für tagesaktuelle internationale Informationen zu.

www.acredia.at

Acredia-Gruppe

Zertifizierter Leitbetrieb.

Acredia ist mit einem Marktanteil von 55 Prozent und einem Gesamtobligo von 29,9 Milliarden Euro Österreichs führende Kreditversicherung und schützt als solche offene Forderungen im In- und Ausland.

Acredia steht im Eigentum einer Managementholding – 49 Prozent hält die Euler Hermes AG, Hamburg, und 51 Prozent die Oesterreichische Kontrollbank AG, Wien.

Als zertifizierter österreichischer Leitbetrieb ist Acredia Mitglied der Exzellenzplattform „Leitbetriebe Austria“.

Der Umsatz der Acredia-Gruppe beträgt insgesamt 89,1 Millionen Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2019)