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VTU plant Anlagen für die Prozessindustrie

Das VTU-Management-Team (v. l.): Robert Wutti, Alexander Asbäck, Thomas Richter, Mario Haupt, Friedrich Fröschl, Wolfram Gstrein und Robert Schwarz.(C) VTU
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VTU Engineering ist Experte bei Anlagen- und Prozessoptimierung

Die VTU Engineering GmbH in Raaba-Grambach wurde 1990 gegründet und ist ein Planungsunternehmen, das Anlagen für die Industriezweige Pharma, Biotechnologie, Chemie, Metallurgie sowie Erdöl und Erdgas auf dem internationalen Markt plant und liefert. Die österreichische Engineering-Tochter ist das Gründungsunternehmen der jetzigen VTU-Unternehmensgruppe (VTU Group GmbH). Die Gruppe hat mehr als 20 Niederlassungen in Europa, u. a. in Deutschland, der Schweiz, Italien, Rumänien und Polen.

Die VTU-Gruppe wird von Friedrich Fröschl und Robert Schwarz geleitet. Alexander Asbäck und Robert Wutti sind die Geschäftsführer der VTU Engineering GmbH, die 2018 einen Umsatz von 46,3 Millionen Euro erwirtschaftete. „Das Jahr 2018 war eines der erfolgreichsten in der inzwischen fast 30-jährigen Geschichte von VTU Engineering. Wir konnten den Jahresumsatz im Vergleich zum Jahr 2017 verdoppeln“, sagt Managing Direktor Asbäck. „Wir haben 2018 in Österreich Pharmaprojekte mit einer gesamten Investitionssumme von mehr als einer Milliarde Euro betreut und als Planer einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet.“

 

Besondere Projekte

„Wir konnten 2018 mehrere Großprojekte bei namhaften Pharmakunden für uns gewinnen“, sagt Asbäck. „Unter anderem wurde VTU Engineering von MSD Animal Health in Krems als Generalplaner für eine Anlage zur Produktion von Tierimpfstoffen beauftragt.“ Zudem errichtete Boehringer Ingelheim in Wien eine neue Biopharma-Produktionsstätte, die sogenannte Large Scale Cell Culture (LSCC). „Auch hier ist VTU als Planer maßgeblich beteiligt.“

Viele Entwicklungen des Konzerns haben ihren Ausgangspunkt in Österreich. Trotz des Wachstums agieren die Unternehmen der VTU-Gruppe laut Geschäftsführer als Einheit, um mit gebündeltem Know-how Großprojekte sowohl in Österreich als auch in Deutschland gemeinsam zu stemmen.

 

Klare Erfolgsfaktoren

Als größten Erfolgsfaktor für VTU Engineering als Dienstleister nennt Alexander Asbäck die Mitarbeiter. Bei der österreichischen Tochter sind derzeit rund 250 hoch qualifizierte Techniker aus unterschiedlichen Fachrichtungen beschäftigt. „Interesse für neue Entwicklungen zu haben und Vorreiter bei State-of-the-Art-Lösungen zu sein ist Teil unserer Unternehmenskultur und ganz wesentlich, wenn man in der Life-Sciences-Branche tätig ist.“

Wie für viele Unternehmen ist es auch für VTU Engineering eine Herausforderung, gute Mitarbeiter zu finden und zu halten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.11.2019)