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Sonderpreis

Dennree integriert kontinuierlich und stetig

Denns hat 34 Bioläden in Österreich. In jedem zweiten arbeitet ein Mitarbeiter mit Behinderung. Ziel ist, in jeden Denns einen zu integrieren.(C) Denns
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Sonderpreis. 34 Denns Biomärkte gibt es aktuell in Österreich. Ziel ist, in jeden einzelnen mindestens einen Mitarbeiter mit Behinderung zu integrieren.

Die Dennree Naturkost GmbH, gegründet 2002, ist ein Tochterunternehmen der deutschen Dennree GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Wien betreibt die Bio-Supermarktkette Denns Biomarkt und den Naturkost-Großhandel Dennree, der inhabergeführte Biofachgeschäfte in Österreich und den osteuropäischen Nachbarländern beliefert. Geschäftsführerin ist Mareike Nossol, Tochter des Gründers der deutschen Dennree GmbH, Thomas Greim.

Von insgesamt 490 Mitarbeitern sind 19 Menschen mit Behinderung sowie vier weitere als überlassene Mitarbeiter in Form von Kooperationen integriert. Das hat sich im Unternehmen natürlich entwickelt. „Wir haben bereits seit Jahren Mitarbeiter mit Behinderung im Unternehmen, die gut integriert sind, loyal sind und gute Arbeit leisten. Deshalb war es nur logisch, diesen Weg fortzuschreiten und zu intensivieren“, sagt Prokuristin und Denns-Personalchefin Brigitte Nagy. „Wir haben über Jahre hinweg Beziehungen zu Organisationen aufgebaut und deren Projekte kennengelernt, die zum Ziel hatten, Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt zu integrieren.

Menschen mit Behinderung bewerben sich meist nicht selbst, sondern werden dort vermittelt, wo sie betreut werden. Diese Betreuer halfen maßgeblich beim Verständnis und Umgang mit den einzelnen Einschränkungen unserer Mitarbeiter.“

Vereinzelt kommt es auch vor, dass Mitarbeiter mit einer Behinderung eine Führungsposition bei Denns innehaben. Aktuell ist in 45 Prozent der Märkte ein Mitarbeiter mit Behinderung integriert. „Jeder einzelne davon ist gut eingearbeitet, hat seinen eigenen Aufgabenbereich und ist ein wichtiger Teil des Teams“, sagt Nagy. Ziel ist, in jedem Markt mindestens einen MmB zu integrieren. „Inklusion kann man nicht übers Knie brechen. Es ist ein stetiger Prozess. Wir sind stolz auf jeden Mitarbeiter mit Behinderung in unserem Unternehmen und auf alle Mitarbeiter, die dies möglich machen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2021)