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Aktien und Private Equity in Zeiten erhöhter Inflation

Stefan Neubauer Vorstandsmitglied Kathrein Privatbank
Stefan Neubauer Vorstandsmitglied Kathrein Privatbank(c) beigestellt
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Expertenkommentar. Das Jahr 2022 begann holprig an den Finanzmärkten.

Die Veröffentlichung der Protokolle der US-Notenbank Fed, in der eine deutlichere und raschere Zinserhöhung in Aussicht gestellt wurde, schickte die US-Technologiewerte auf Talfahrt. Die Renditen der Anleihen steigen, sind aber real immer noch klar negativ.

Wie positioniert sich die Kathrein Privatbank in diesem herausfordernden Umfeld?

Die steigende Inflation und die Reaktionen der Notenbanken darauf sind derzeit das bestimmende Thema. Aktien sind auch in diesem Umfeld eine gute Wahl, man sollte aber aufgrund der zahlreichen Unsicherheiten sehr genau schauen, worin man investiert. Unsere hauseigenen Aktienportfolios haben im letzten Jahr jeweils ihre Benchmark geschlagen. Das ist ein Erfolg, der uns freut und natürlich unseren Kunden zugutekommt. Dazu setzen wir auf Private Equity als Beimischung. Mittlerweile gibt es hervorragende Lösungen, die wir unseren Kunden über unsere innovative Private Markets Platform anbieten.

Derzeit werden in den USA mindestens vier Zinserhöhungen im Laufe des Jahres prognostiziert, um die Rekord-Inflation in den Griff zu bekommen. Die Angst vor größeren und rascheren Zinsschritten beunruhigt die Märkte und führte jüngst zu massiven Kursbewegungen. Sollten die Zinsen tatsächlich rascher und öfter angehoben werden, hätte dies negative Konsequenzen für Aktien. Neben diesem Risiko gibt es aber weitere Unwägbarkeiten: Geopolitisch stehen Ukraine sowie Taiwan im Fokus. Die globalen Lieferengpässe bleiben weiterhin bestehen, während die Nachfrage nach Öl das Angebot übersteigt und den Preis in die Höhe treibt. Dazu kommt das globale Bestreben, die Primärenergieversorgung auf eine nachhaltigere Basis umzustellen.

Welche Faktoren sollte man als Investor im Auge behalten?

Obwohl es derzeit viele mögliche Szenarien für das Jahr 2022 gibt, bleiben wir bei Aktien optimistisch. Wir erwarten eine Verlangsamung des Gewinnwachstums, da die US-Notenbank beginnen wird, die Zinssätze anzuheben, während die Inflation weiterhin über den Zielen der Zentralbanken liegen wird. Die Gewinnerwartungen der Analysten für das neue Jahr liegen über jenen von 2021, allerdings ist nur ein moderater Anstieg prognostiziert und weitere Korrekturen sind wahrscheinlich – das ist aber für einen Bullenmarkt nicht unüblich.

Wie sollte man sich als Investor für 2022 aufstellen?

Die realen Anleihen-Renditen steigen zwar, aber um tatsächlichen Wertzuwachs zu erzielen, wird man an Aktien nicht vorbeikommen. Regional betrachtet sehen wir in Europa ex UK, den Emerging Markets und in Japan im Vergleich zu den USA größere Wachstumschancen. Value-Aktien sollten im ersten Halbjahr Growth-Titel outperformen. Für langfristig orientierte Investoren sind auch Private Equity sowie Anlage-Zertifikate eine Möglichkeit überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Bei der Kathrein gibt es verschiedene Varianten, um von diesen alternativen Assetklassen zu profitieren.

Weitere Informationen unter: www.kathrein.at 

Disclaimer: Diese Information stellt die Meinung der Kathrein Privatbank zur Marktentwicklung und zur Wertentwicklung von Produkten dar und beinhaltet keine Anlageempfehlung. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung einer Veranlagung zu.