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Export ist Tagesgeschäft bei Payer

Payer-CEO Michael Viet: „Wir sind gerade dabei, ein weiteres Werk in Malaysia aufzubauen.“
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International. Die Payer Group erzielt hohe Wachstumsraten und investiert in die globale Unternehmensstruktur.

Die Payer Group wurde 1946 in Sankt Bartholomä gegründet und entwickelt sowie produziert mit mehr als 1100 Mitarbeitern Consumer Products vom Rasierer bis zum Barttrimmer sowie innovative medizintechnische Produkte für Weltmarktführer. Als global agierende Unternehmensgruppe mit Headquarter in Österreich und Produktionsstandorten in Ungarn und China liegt die Exportquote bei 100 Prozent. Europa ist gegenwärtig nach wie vor der wichtigste Markt für Payer. Aber das größte Wachstumspotenzial gibt es derzeit in den USA. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete die Payer International Technologies mehr als 180 Millionen Euro. „Unser Unternehmen verzeichnete ein sehr gutes Jahr mit zweistelligen Wachstumsraten in allen Produktkategorien“, sagt CEO Michael Viet. Offensichtlich wirkte sich die Pandemie nachfragesteigernd auf gewisse Produktgruppen, wie etwa Consumer Products rund um Shaving, Grooming & Styling, aus. Ebenso erzielten Medizinprodukte gute Zuwächse, wodurch die Auslastung vor allem am steirischen Standort stieg. „Wir fertigen hier unter anderem Komponenten für Beatmungsgeräte.“

Passion to Win

Erfolgskonzept von Payer ist die „Passion to win“. Schon der Gründer, Eduard Payer, war vor 75 Jahren von der Vorstellung getrieben, den weltbesten Herrenrasierer zu produzieren. „Diese Leidenschaft ist bis heute in unseren Unternehmenswerten verankert“, erklärt Viet. „Dazu kommt ein ungeheurer Teamspirit und Innovationsgeist. Unsere Mitarbeiter sind der größte und wichtigste Erfolgsfaktor. Sie haben im vergangenen Jahr Außergewöhnliches geleistet, und darauf bin ich sehr stolz und dankbar.“

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig eine klare Strategie und Fokussierung ist. So konnte die Pandemie Payers Strategie nichts anhaben. „Aber sie hat vieles beschleunigt, und ,Speed‘ war ein entscheidender Erfolgsfaktor.“

Wie viele Unternehmen weltweit ist auch Payer gefordert, die Supply Chains abzusichern. „Bei unterschiedlichen Rohstoffen und Vormaterialien gibt es Engpässe. Besonders kritisch sind elektronische Bauteile, aber auch Kunststoff ist betroffen. Daher haben wir unsere Sicherheitsbestände massiv erhöht und stimmen uns sehr eng mit unseren Kunden und Lieferanten ab.“ Bei Payer blickt man zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind in allen Produktsegmenten gut aufgestellt und gehen 2022 von einem weiteren leichten Wachstum aus. Eine Entwicklung, die es uns leichter macht, weitere Investitionsentscheidungen zu treffen.“

So investiert Payer aktuell fünf Millionen Euro in das Technology & Innovation Center am steirischen Hauptsitz. „Damit sichern wir unseren Technologievorsprung, vor allem im Bereich der Schneidkompetenz nachhaltig ab.“ Das zweite große Investitionsvorhaben betrifft die Erweiterung der Produktionskapazitäten im Ausland. „In den letzten Monaten haben wir ein neues Werk in Malaysia aufgebaut und im Sommer werden wir mit der Produktion starten.“