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Neue UHD-TVs von Toshiba und Samsung im August

Neue UHD-TVs von Toshiba und Samsung im August
Neue UHD-TVs von Toshiba und Samsung im August(c) Presse Digital
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Im Rahmen eines Vorschau-Events für die Messe IFA wurden neue Modelle mit Diagonalen von 55 bis 84 Zoll vorgestellt. Aber es fehlen noch Inhalte und Standards.

Der Fernseher-Käufer will immer größere Bilddiagonalen. Das zeigt eine Studie, die von der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnologie (gfu) im Rahmen des IFA Innovations Media Briefing in Berlin vorgestellt wurde. Mehr als zwei Drittel der Befragten wollen demnach Diagonalen von 42 Zoll oder mehr bei ihrem nächsten Gerät. Das ist ganz im Sinne der Hersteller, die ihre Ultra-HD-Technologie (UHD) besonders auf großen Bildschirmen zur Geltung bringen können. Noch dazu verringert sich der nötige Betrachtungsabstand, um das Bild bei größeren Diagonalen noch scharf wahrzunehmen. "Die Zukunft ist: 65 Zoll im Schlafzimmer und 84 Zoll im Wohnzimmer", sagt Sascha Lange, Vertriebsleiter des Bereichs Unterhaltungselektronik bei Toshiba, nur halb scherzend.

Toshiba mit großen Diagonalen

Passend dazu hat der Hersteller auf dem IFA-Vorschau-Event die neue UHD-Serie M9 angekündigt, die in 58, 65 und 84 Zoll verfügbar sein wird. Natürlich lässt sich Toshiba die vierfach höhere Auflösung als es das bisherige HDTV bietet auch etwas kosten. Der "kleinste" Fernseher kostet 4500 Euro, das mittlere Modell 7000 Euro und das Top-Modell für das Wunsch-Wohnzimmer von Herrn Lange wird mit fast 20.000 Euro bepreist. Ab August sollen die Geräte verfügbar sein.

Neue große Samsung-TVs

Auch Samsung will sich diesen Markt nicht entgehen lassen. 55 und 65 Zoll sind bei der Baureihe F9090 verfügbar, wobei hier 5000 bzw. 7000 Euro fällig werden. Auch diese Modelle kommen im August auf den Markt. Schon bekannt ist das 85-Zoll-Modell S9, das auf der CES im Jänner präsentiert wurde und für das der Hersteller gerne 35.000 Euro hätte.

Andere Hersteller werden hier noch bis zur Elektronikmesse IFA im September nachziehen. Philips hat bereits angekündigt, UHD-Modelle bis dahin anbieten zu wollen. Doch noch besteht große Unsicherheit bei dem neuen Format. Es gibt weder Inhalte noch einheitliche Standards. Die Hersteller kochen alle ihr eigenes Süppchen.

Keine Standards, keine Inhalte

Toshiba und Samsung gehen hier unterschiedlich an diese Problematik heran. Beide bieten Upscaling-Funktionen an, die vorhandenes HD-Material von Blu-ray oder anderen Quellen auf die höhere UHD-Auflösung umrechnen. Bei der Zukunftssicherheit ermöglichen es die Japaner, über die Funktion CloudTV ein Firmware-Update per Fernwartung einzuspielen. Diese neue Funktion soll die Wartungs-Intervalle deutlich verkürzen, da die Toshiba-Mitarbeiter direkt sehen können, was mit dem Gerät nicht stimmt und eventuell schon per Netzwerk die Probleme beheben können. Samsung wiederum setzt auf sein Evolution Kit. Damit lässt sich gewissermaßen das Mainboard des Geräts komplett austauschen. Diese Möglichkeit existiert bei den Koreanern schon länger.

(db)

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