40 Prozent der Twitter-Nachrichten sind "Geschwätz"

Die meisten Twitter-Nachrichten sind entbehrlich
(c) AP (Chris Pizzello)

Ein US-Unternehmen hat Tausende Twitter-Nachrichten auf ihren Informationsgehalt untersucht und ist zu einem vernichtenden Urteil gekommen.

Ein vernichtendes Urteil haben die Autoren einer US-Studie über den Gehalt der Mitteilungen auf der Online-Plattform Twitter gefällt. 40 Prozent der auf Twitter abgesetzten Nachrichten seien "nichtiges Geschwätz" von der Art "Ich esse gerade ein Brot", heißt es in der am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Studie des Marketing-Unternehmens Pear Analytics im texanischen San Antonio.

Für die Analyse wurden 2000 Twitter-Kurznachrichten willkürlich ausgewählt und in die sechs Kategorien "Aktuelles", "Spam", "Eigenwerbung", "Geschwätz", "Gespräch" und "Informationsvermittlung" eingeteilt. Auf Dialog oder Anregung zur Diskussion mit anderen Twitter-Nutzern waren demnach immerhin fast 38 Prozent der sogenannten Tweets ausgerichtet. Unternehmenswerbung und Spam machten nur 5,85 beziehungsweise 3,75 Prozent der Kurznachrichten aus, die bis zu 140 Zeichen lang sein dürfen.