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Neymar muss vor Gericht

(c) REUTERS (ALBERT GEA)
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Der Transfer von Brasiliens Stürmerstar Neymar vom FC Santos zum FC Barcelona hat ein Nachspiel. In einem Steuerstrafverfahren fordert die spanische Staatsanwaltschaft eine zweijährige Haftstrafe und 10 Millionen Euro Geldstrafe.

Der brasilianische Fußballstar Neymar ist in einer vier Jahre zurückliegenden Betrugsaffäre mit seinem Einspruch gescheitert und wird sich vor Gericht verantworten müssten.

Wie spanische Medien berichteten, wurden auch die Einsprüche von Neymars aktuellem Verein FC Barcelona und die seines Ex-Clubs FC Santos abgewiesen. In dem Steuerstrafverfahren fordert die spanische Staatsanwaltschaft eine zweijährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro für Neymar und dessen Vater. Zudem soll Barcelona rund 9 Millionen und Santos etwa 7 Millionen Euro bezahlen.

In dem Fall geht es um eine Klage des brasilianischen  Investitionsfonds DIS in Zusammenhang mit dem Wechsel des Brasilianers vom FC Santos nach Barcelona im Sommer 2013. DIS hielt Anteile von 40 Prozent an dem Spieler und sieht sich betrogen.

Der Fonds behauptet, er habe nur 40 Prozent der offiziellen Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten. Nach den Ermittlungen der spanischen Behörden sollen für den Wechsel aber mindestens gut 83 Millionen geflossen sein. Wann es zu einem Gerichtsverfahren kommt, ist noch offen.

(APA)