Rechter Kongress: "Verteidiger Europas" wollen erneut in Linz tagen

Linke Demonstranten im Oktober 2016 in Linz.Fotokerschi.at/Werner Kerschbaum

Der rechte Kongress "Verteidiger Europas" in den Redoutensälen hat 2016 für heftige Proteste gesorgt. Heuer soll es eine Neuauflage geben.

Der rechte Kongress "Verteidiger Europas" in den Redoutensälen des Landes Oberösterreich hat im Oktober 2016 in Linz für heftige Proteste, Gegendemos und ein Großaufgebot der Polizei gesorgt. Wie die Tageszeitung "Österreich" am Samstag berichtete, soll das Event nun wiederholt werden. Die Veranstalter kündigen im Internet eine Neuaustragung des Kongresses für den 30. September an.

"Erneut kommen jene im oberösterreichischen Linz zusammen, die an einem Europa der gewachsenen Kulturen und indigenen Völker festhalten wollen", heißt es im Internet in einer Grundsatzerklärung unter http://verteidiger-europas.at. Ein Veranstaltungsort wird noch nicht genannt.

Die SPÖ will laut "Österreich" den Kongress am Montag in der Regierung thematisieren. Für Parteimanagerin Bettina Stadlbauer sei es die erste Nagelprobe für den neuen Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP): "Es wird interessant, wie er sich positioniert", sagte sie zur Zeitung.