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Neues Festival: Filme aus der Sicht von Migranten

Blick.Wechsel: Bühne für migrantische Filmemacher.

Die Träume einer deutsch-türkischen Boxerin, die Pilgerfahrt des ungläubigen Sohnes muslimischer Einwanderer, die Erfahrungen der ersten türkischen Mädchenfußballmannschaft in Berlin – die Filme bringen die Betrachter wirklich dazu, den Blickwinkel zu wechseln“, sagt Kumru Uzunkaya-Sharma, Sprecherin des Festivals „Blick.Wechsel“, das am 13. November im Wiener Schikanederkino eröffnet wird.

Auf Initiative von Grünen-Nationalrätin Alev Korun wurde gemeinsam mit der „Grünen Bildungswerkstatt Minderheiten“ und „Kultur Hafen Wien“ das Filmfestival realisiert. Drei Tage lang werden 13 Filme von elf europäischen Filmemachern mit Migrationshintergrund gezeigt. Korun ist wichtig, „dass die Filme uns das Leben der Migranten aus ihrer eigenen Perspektive zeigen. Denn meist sprechen Leute ohne Migrationserfahrung über das Thema.“ Sie hofft, dass das Festival in Zukunft vom Staat unterstützt wird und so noch mehr Teilnehmer eingeladen werden können.

Gezeigt wird auch „Ein Augenblick Freiheit“ von Arash T. Riahi, der im Februar für Österreich ins Oscar-Rennen geht. ayb

www.blickwechselfilm.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.11.2009)

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