Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

FLÖ: Rosenkranz will "umsetzbare Realpolitik ohne Showeffekte"

Barbara Rosenkranz
Barbara RosenkranzAPA/HERBERT PFARRHOFER
  • Drucken

Die Niederösterreich-Spitzenkandidatin der Freien Liste Österreich hält einen Einzug ins Parlament für für "durchaus möglich".

Barbara Rosenkranz, Niederösterreich-Spitzenkandidatin der Freien Liste Österreich (FLÖ) für die Nationalratswahl am 15. Oktober, hat am Montag Mitstreiter im Bundesland vorgestellt. Sie gehe mit einem erfahrenen Team in allen Wahlkreisen ins Rennen, sagte sie in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Ziel sei der Einzug ins Parlament - dieser sei "durchaus möglich".

Es sei nämlich der Punkt erreicht, dass der "Schmäh" allein den Bürgern nicht reicht: "Polit-Entertainment genügt nicht." Die Inszenierung nehme ständig zu - "und die FPÖ ist da mittendrin", kritisierte die einstige blaue Präsidentschaftskandidatin und langjährige Landesparteichefin ihre frühere Partei.

Cobra-Einsatz an Grenze gefordert

Die FLÖ wolle dem eine bürgernahe, "umsetzbare Realpolitik ohne Showeffekte" entgegensetzen. Als ein Beispiel griff Rosenkranz die "brennende" Einwanderungsfrage auf. Eine Flüchtlingswelle wie 2015, als zig Tausende illegal über die Grenzen kamen, habe zwei Milliarden Euro verschlungen und würde an den Grundlagen des Staates rütteln. "Wir verlangen Grenzkontrollen und ein Konzept dafür." Rosenkranz sprach sich für den Einsatz der "hervorragenden Spezialeinheiten" wie etwa Cobra aus.

Auf der niederösterreichischen Kandidatenliste für die Liste des 2015 aus der FPÖ ausgeschlossenen Salzburgers Karl Schnell finden sich 29 Namen. Hinter Rosenkranz gereiht sind Thomas Zeimke aus St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln), Christian Dorninger aus Altmelon im Waldviertel und Sonja Haberhauer aus Baden. Gemeinsam ist ihnen die freiheitliche Vergangenheit, an Anliegen nannten sie u.a. Arbeitnehmer- und Familieninteressen. Zeimke (Jahrgang 1972) war u.a. geschäftsführender Landesobmann der freiheitlichen Arbeitnehmer und Bezirksparteiobmann. Dorninger (60) wurde eigenen Angaben zufolge nach seinem Eintreten für die damals vor der Ablöse stehende FP-NÖ-Chefin Rosenkranz beim Landesparteitag 2013 aus der FPÖ ausgeschlossen.

(APA)