iPhone 7 beliebter als neuestes Apple-Handy

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Um 3,7 Prozent sind die Umsätze bei Apple Zulieferer Foxconn zurückgegangen und das gibt Aufschluss über die Nachfrage nach dem iPhone 8.

"Zehn Millionen iPhones in zehn Tagen", derartige Jubelmeldungen wie wir sie von Apple aus den Vorjahren kennen, sind seit dem Verkaufsstart des iPhone 8/iPhone 8 Plus ausgeblieben. Laut Umsatzzahlen von Zulieferer Foxconn ist das iPhone 8 kein Ladenhüter, aber auch nicht der Kassenschlager. Um 3,7 Prozent sind die Umsätze zurückgegangen. Beliebter ist laut eines aktuellen Berichts von KeyBanc Capital Markets nach wie vor das iPhone 7.

International waren sich Tech-Journalisten einig, dass ein Upgrade vom iPhone 7 auf das iPhone 8 nicht lohnt. Das machte sich auch beim Verkaufsstart bemerkbar. Kaum Schlangen vor den Apple Stores und von ausverkauften Regalen konnte nicht die Rede sein.

Analysten gehen davon aus, dass viele iPhone-Kunden auf den Release des iPhone X warten. Das kann aber noch dauern. Vorbestellungen sind in den USA ab dem 27. Oktober möglich. Aus der Produktionsstätte in China drängen aber erste Gerüchte, dass Apple das iPhone X in nur sehr geringen Stückzahlen präsentiert. In die Niederlande und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen nur 46.000 Stück geliefert werden. Das ist deutlich weniger als in den Vorjahren.

Es halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es nach wie vor bei der Produktion des Geräts Schwierigkeiten gibt. Durchaus möglich ist aber auch, dass Apple das Kunststück der künstlichen Verknappung aufführt, um Begehrlichkeiten bei den Kunden zu wecken, wie schon so oft in der Vergangenheit.

>>> The Verge

>>> Digitimes

(bagre)