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Helena Guggenbichler ist neue Generalsekretärin im Sozialministerium

Helena Guggenbichler neue Generalsekretaerin im Sozialministerium
Offizielles Foto GuggenbichlersBKA / Christopher Dunker
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Die Frau des Akademikerball-Organisators Udo Guggenbichler ist als Letzte in den Rang der Ministerien-Generalsekretäre gehoben worden. Sie arbeitete zuletzt bei einem Energiekonzern.

Auch das Sozialministerium hat nun als letztes Ressort einen Generalsekretär bekommen, genauer: eine Generalsekretärin. Den Posten erhielt Helena Guggenbichler, Ehefrau des Akademikerball-Organisators und Wiener FPÖ-Gemeinderats Udo Guggenbichler, dem Vorsitzenden des Österreichischen Pennäler Rings, der zuletzt wegen des Skandals um antisemitische Liedtexte bei der Verbindung Germania zu Wiener Neustadt in den Medien war. Sie ist Betriebswirtin und arbeitete zuletzt beim Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB, teilte das Ministerium am Dienstag mit. "Die Presse" berichtete bereits über Guggenbichlers Hintergrund.

Hartinger-Klein: "Erfahrene Expertin"

Davor war sie auch bei Hewlett-Packard tätig. Die 38-jährige Deutsche studierte Internationale Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt International Management und Public Utility Management in Wien und Madrid. 2016 absolvierte sie zusätzlich das postgraduale Studium International Executive MBA an der Hochschule St. Gallen. Im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ist sie als Generalsekretärin seit Dienstag sämtlichen Sektionen und deren Chefs mit Weisungsrecht übergeordnet.

Ministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) lobte Guggenbichler als erfahrene Expertin, "die die operativen Geschicke rund um das Sozialministerium zu lenken weiß. Sie wird Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen nutzen, um die Prozesse zu optimieren". Guggenbichler selbst sah ihre Funktion "als Schnittstelle zwischen der politischen Ebene und der operationalen Umsetzung im Ministerium".

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(APA)