Architektur & Design

High Noon im Dritten

Das Warten hat sich gelohnt: Der neu errichtete Fred-Zinnemann-Platz in Wien-Landstraße gibt sich nicht mit einer Ebene zufrieden. Ein Platz mit vielen Gesichtern, errichtet mit landschaftsarchitektonischem Geschick – und einem Bauträger mit Freiraumbudget.

Auf dem Gelände des ehemaligen Aspanger Bahnhofes in Wien-Landstraße entstand im Zuge der jüngsten Quartiererweiterung ein Stadtraum mit einer sehenswerten öffentlichen Platzanlage aus landschaftsarchitektonischer Feder, dem Fred-Zinnemann-Platz. Der Platz liegt an den Hauptverkehrsadern Rennweg und Landstraßer Hauptstraße, zwischen dicht besiedelten Wohnanlagen. Der Anspruch offen gestalteter Erdgeschoßzonen, eine Einkaufspassage als öffentlicher Durchgang und die S-Bahnstation auf dem Gelände machten bereits im städtebaulichen Konzept deutlich, dass dieser Ort aufgrund der Gegebenheiten ein Dreh- und Angelpunkt sein wird. So sah man eine öffentliche Platzanlage vor, an deren Konzeptionierung hohe räumliche und funktionale Anforderungen gestellt wurden.