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„Quarantäne“ beschreibt sowieso, wie wir in Maine miteinander auskommen. Richard Ford.
Mein Fenster zur Welt

Schriftsteller Richard Ford: Wären da nicht diese Lumpen

Kristina hat desinfizierende Wischtücher gekauft. Ich habe den Innenraum meines SUV durchgeputzt. Wir sind bei allem dabei, was jetzt angesagt ist. Aber da wir meist zu Hause sind, hier am Meer, spüren wir keine großen Veränderungen. Corona-Nachrichten aus Maine, USA.
Zeichen der Zeit

Nebbich, hätten sie gesagt

Was mir in diesen Tagen so durch den Kopf geht.
Zeichen der Zeit

Unter den Masken

Expedition Europa: Der Aufbruch zum Hofer fühlt sich an wie ein Abschied an die Front.
Literatur

Traktor oder Gartenkralle

Im Kulturkampf: Max Höflerslässig gearbeitete Geschichte der (steirischen) Avantgarde.
Roman

Juri Andruchowytsch: Pech, Zufall, Schicksal, Verrat

Thema in „Die Lieblinge der Justiz“: die abscheuliche Gewalt, die Menschen anderen zu jeder Zeit antun. Und: Gerechtigkeit ist eine Illusion. Tiefschwarzer Humor und postmoderne Konstruktion kennzeichnen diese „parahistorische“ Prosa.
Literatur

Die erwürgte Freiheit; Bücher über die USA

„Diese Wahrheiten“, wie Thomas Jefferson die US-amerikanischen Tugenden nannte – und wie daraus ein „Fantasyland“ wurde: drei Bücher zur Geschichte und Gegenwart der Vereinigten Staaten von Amerika.
Spiel & Mehr

Treffer: Vogelwesen und Mäzenin

Die Liebe zur Kunst oder zum Künstler – welche die stärkere war, war irrelevant in Zeiten wie diesen. Schwierig war die Beziehung zwischen der Frau und dem Künstler auch so.
Damals schrieb die Neue Freie Presse

Im Staate der Verabsäumungen

Wien, 31. März 1870.
Zeichen der Zeit

Dieses Bangen am Telefon

Meine Eltern, 93 und fast 94 Jahre alt, sind gefasst angesichts der Bedrohung durch das Coronavirus. Ich bin es nicht. Meine Familie lebt in Südtirol, ich lebe in Wien. Und wo ist eigentlich mein Daheim? Vom Leben zwischen den Welten in Zeiten der Krise.

Mehr Spectrum

  • Raffaels „Selbstbildnis mit dem Fechtmeister“, Louvre, Paris.
    Zeichen der Zeit

    Genie, Manager, Superstar: Raffael zum 500. Todestag

    Bereits zu Lebzeiten hat Raffael da Urbino (1483 bis 1520) weit über Italien hinaus höchste Bewunderung erfahren. Auch 500 Jahre nach seinem Tod bleibt seine Wirkung ungebrochen.
  • Erste Wiener Wasserleitungsstraße: der Aquädukt Ketzergasse in Wien-Liesing, erbaut 1870 bis 1873.
    Architektur & Design

    Wie Städtebau unsere Gesundheit beeinflusst

    Schon im Altertum wusste man um den Zusammenhang zwischen Städtebau und Gesundheit der Einwohnerschaft. Von „schädlichen Winden“, Haussmanns Erneuerung von Paris – und Wiens Erster Hochquellenleitung.
  • Literatur

    Fast ein Thriller: die Austro-Iranerin Nava Ebrahimi über Krieg und Migration

    Drei Männer und deren Mütter sind das Personal in Nava Ebrahimis Roman „Das Paradies meines Nachbarn“. Was sie verbindet, ist ihre persische Vergangenheit, was sie trennt, ihre Haltung und Lebensweise in der Fremde.
  • Coronavirus

    In Zeiten der Coronakrise: Das neue Lob der Grenze

    Für jeden weltoffenen Menschen waren Grenzen bis vor Kurzem noch eine Zumutung. Jetzt, im Angesicht der Krise, werden ihre Aufgaben wiederentdeckt: Grenzen können den Schwachen schützen. Und einiges mehr.
  • Zeichen der Zeit

    Auf Wiedersehen im September? Corona-Protokoll eines Lehrers

    Mittlerweile unterrichte ich schon online. Die ersten Aufgaben verschickte ich vor wenigen Tagen. Doch es wird eine Weile dauern, bis das Ganze eingespielt ist. Als das Coronavirus im Schulalltag ankam: Nachrichten aus einer Vorarlberger HTL.
  • Spiel & Mehr

    Treffer: Wer solche Freunde hat . . .

    Freunde kann man sich aussuchen, die Familie dagegen nicht. Doch auch bei der Wahl der Freunde kann man irren, wie ein junger Mann gegen Ende des 19. Jahrhunderts bemerkt.
  • Damals schrieb die Neue Freie Presse

    Aufschwung der Geister

    Wien, 24. März 1870. Der Werth einer wissenschaftlichen Größe wird nicht gemessen nach der Anzahl der Schriften, der Masse von Beobachtungen; er wird nicht verkleinert durch den Nachweis von Irrthümern.
  • Architektur & Design

    Bäume mit Mehrwert

    Von der Ästhetik des Selbstverständlichen: Auf einen vormaligen Maisacker zu Wattens hat das Architekturbüro Snøhetta eine Streuobstwiese gezaubert, in der ein modernes Raumkonzept mit traditionellen Tiroler Landschaftselementen vereint ist.
  • Zeichen der Zeit

    Côte d'Azur am Roten Meer

    Expedition Europa: bei den seligen Messieurs von Eilat.
  • Zeichen der Zeit

    Weitermachen wie immer?

    Briefe an Amalia: von Goldflieder und Corona-Spielen.