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Eine von fünf Jus-Studentinnen in Wien: Dorothea Mayer-Maly, 1950er-Jahre.
Zeichen der Zeit

Jenseits üblicher Bahnen

Von den Nazis als Jüdin verfolgt, nach der Befreiung als Deutsche aus Mähren vertrieben: Dorothea Mayer-Maly überlebte die NS-Besatzung in der Tschechoslowakei und 1945 den Brünner Todesmarsch. Zuflucht mit ihrer Familie fand die damals Vierzehnjährige und spätere Juristin in Österreich.
Zeichen der Zeit

Was immer bleibt

Nicht alles, was ist, soll sein. Von manchem wünschen wir, es würde einfach verschwinden. Aber wenn etwas verschwindet, dann wollen wir wenigstens wissen, wohin. Alles andere beunruhigt uns. Über Gedenkstätten, Zaubertricks, Benjamin, Shakespeare und Guido Kucskos „Epitaph“.
Zeichen der Zeit

Gratuliere zum Punk!

Briefe an Amalia: über Nacht frecher geworden.
Der Zweibeiner lässt sich gern zu Abschneidern und Rutschpartien verführen.
Spectrum

Kalbin, Kar und Klamml

Ist denn das die Möglichkeit: Da sehe ich jemanden im Bärenloch drinnen hantieren. – Von traumwandlerischen Rindern, einer Alleingängerin aus Graz und verewigungssüchtigen Sennerinnen und Sennern. Gloudnsteig – ein Viehtriebweg auf dem Dachstein.
Zeichen der Zeit

Die Erotik unserer Zeit

Expedition Europa: vornehm und rebellisch – wieder ein Sommertag in Athen.
Architektur & Design

Mehr Dorf!

Was braucht es, um ländliche Abwanderung zu reduzieren? Glasfaserinternet, eine echte Raumordnung – und die Dorfgemeinschaft. Für die Weiterentwicklung Letzterer ließ die Gemeinde Leisach, Osttirol, benötigte Räume nachhaltig und umsichtig errichten – in einem neuen Gemeindehaus.
Damals schrieb die Neue Freie Presse

An südlichen Völkerscheiden

Wien, 30. Juni 1870.
Spectrum

Erbsen in Reykjavík

Expedition Europa: Quarantäne-Aufzeichnungen aus einem isländischen Kellerloch.
Spectrum

All das Humtata und Rumstata

Hören Sie Radio! Damit diese Wellen aus der Luft verschwinden. Oder so. Ein Plädoyer.

Mehr Spectrum

  • Der Himmel wird dunkel, die Wellen türmen sich auf und brechen.
    Literatur

    Ferien ahoi! Neue Kinderbücher

    Ein Mädchen, das auf Selbstbestimmung pocht, Natur, die ohne Menschen weiterlebt, und Lehrer, die sich vor Monstern fürchten: fabelhafte fantasiereiche Kinderbücher für die Sommerferien.
  • Zeichen der Zeit

    An den Bruder

    Warum du nichts versäumt hast: Begegnungen mit einem Frühverstorbenen.
  • Literatur

    Champagner mit Paramilitärs

    Kontrastreich: Xaver Bayer inszeniert in 20 Erzählungen den Umschwung des Unverdächtigen ins Bedrohliche.
  • Literatur

    Ihr müsst das Wort lassen stan!

    Der dritte Band von Fritz Peter Knapps Großprojekt zur „Literatur des Hochmittelalters“ beschäftigt sich vor allem mit der Lyrik. Dabei wird deutlich, dass sich Europa schon damals als kulturelle Einheit in Geisteshaltung, Literatur und Kunst herausgebildet hat.
  • Literatur

    So wenig wie möglich entscheiden

    Dystopische Schattenbilder: David Mischs Debütroman stellt die alte Machtfrage neu.
  • Expedition Europa

    Plattentektonisch in Amerika

    Die erste Schiedsrichterin Islands – eine glühende Europäerin.
  • Interview

    Ivan Ivanji: „Ich sehe zu, was geschieht“

    Eine politische Landschaft im Umbruch. Die Unmöglichkeit, das Schreiben in Kursen zu lernen. Und warum es von Vorteil sein kann, nur wenige Freunde zu haben. Der Schriftsteller Ivan Ivanji, Jahrgang 1929, über seine Heimat, Serbien, seine Enkel und einen künftigen Roman.
  • „Todtnauberg“

    Heidegger und Celan: Geschichte einer „Nichtbegegnung“

    Am 25. Juli 1967 fuhren Paul Celan und Martin Heidegger gemeinsam in den Schwarzwald. Dieses Treffen zeichnet Hans-Peter Kunisch in seinem Band „Todtnauberg“ akribisch nach. Ein philosophischer Thriller der Sonderklasse.
  • Literatur

    Feuer in dunkler Zeit: Zur neuen Karl-Kraus-Biografie

    Monumental, brillant, fesselnd: In seiner umfangreichen Biografie von Karl Kraus nähert sich Jens Malte Fischer dem Sprachpuristen mit großem Respekt – bewahrt aber die gebührende Distanz.
  • Zeichen der Zeit

    Bananen, Brei und Baumarkt: Stichwort Väterkarenz

    Was heißt da Gleichstellung von Mann und Frau? Männer in Karenz sind nach wie vor exotische Exemplare, was sich schon in der Existenz des Wortes Väterkarenz zeigt. Oder haben Sie je etwas von „Mütterkarenz“ gehört? Meine Tochter und ich: eine Selbsterfahrung.