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Transfer-Ticker: Hinteregger geht nach Frankfurt

imago/kolbert-press

Transfer-News: Wechsel und Gerüchte aus dem Weltfußball.

Eintracht Frankfurt hat den beim FC Augsburg aussortierten Martin Hinteregger leihweise bis Sommer unter Vertrag genommen. Dies teilte der Fußball-Club von Trainer Adi Hütter am Donnerstag mit. Hinteregger hatte sich durch öffentliche Kritik an Augsburg-Trainer Manuel Baum bei den Bayern ins Abseits befördert. Der ÖFB-Teamspieler besitzt bei Augsburg noch einen bis Sommer 2021 laufenden Vertrag.

Von Bayern nach China

Sandro Wagner ist am Mittwoch vom FC Bayern München zum chinesischen Erstligisten Tianjin Teda gewechselt. Der achtfache deutsche Fußball-Teamstürmer (31) erhält bei der Mannschaft von Trainer Uli Stielike einen angeblich hoch dotierten Vertrag. Wagner war vor einem Jahr aus Hoffenheim in seine Geburtsstadt München zurückgekehrt. Unter Trainer Niko Kovac spielte er zuletzt keine Rolle mehr.

"Er hat ein sehr attraktives Angebot aus China vorliegen, und wir haben daher seinem Wunsch entsprochen", wurde Sportdirektor Hasan Salihamidzic in der Mitteilung der Bayern zitiert.

PSG kauft in Russland ein

Paris Saint-Germain hat sich für kolportierte 45 Millionen Euro die Dienste des argentinischen Mittelfeldspielers Leandro Paredes von Zenit St. Petersburg gesichert. Wie PSG am Dienstag bekanntgab, erhält der 24-Jährige, der neun A-Länderspiele auf dem Konto hat, einen Vertrag bis Sommer 2023.

Arnautovic verlängert mit West Ham

Die Transferspekulationen um Marko Arnautovic haben mit einer Vertragsverlängerung bei West Ham geendet. Österreichs Fußballer des Jahres ist dadurch bei verbesserten Bezügen über sein bisheriges, bis Sommer 2022 laufendes Arbeitspapier hinaus an den englischen Premier-League-Club gebunden. Zur genauen Laufzeit der neuen Vereinbarung machten die Londoner keine Angaben.

Die Bekanntgabe der Verlängerung erfolgte am späten Samstagabend nicht einmal eine Stunde nach dem blamablen Aus im FA-Cup beim Drittligisten AFC Wimbledon. Arnautovic hatte bei der 2:4-Niederlage ebenso gefehlt wie bei der vorangegangenen Liganiederlage gegen Bournemouth (0:2). Dem 29-Jährigen soll ein lukratives Angebot aus China vorgelegen sein, das ihm laut Medienberichten wöchentlich mehr als 220.000 Euro eingebracht hätte.

Arnautovic wollte das Offert laut Angaben seines Bruders und Managers Danijel annehmen. Nachdem West Ham den Angreifer aber nicht hatte ziehen lassen, bekannte sich dieser am Freitag öffentlich zu seinem bisherigen Klub. Einen Tag später folgte die Bekanntgabe des neuen Vertrages. "Ich bin glücklich mit der Entscheidung, die ich getroffen habe - sehr glücklich", sagte Arnautovic in einer Videobotschaft auf West Ham TV.

Austrianer geht nach Zürich

Osman Hadzikic, nach seinem Engagement bei der Wiener Austria seit Sommer vereinslos, steht nach Probetrainings vor der Unterschrift beim FC Zürich (Tabellenvierter). Mit Heinz Lindner steht beim Stadtrivalen Grasshoppers ein zweiter ehemaliger Austria-Torhüter in Zürich unter Vertrag.

Wolf: Leipzig statt Salzburg

Hannes Wolf wechselt im Sommer von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig. Das gab Österreichs Fußball-Serienmeister am Mittwoch bekannt, ohne Details zu den Ablösemodalitäten zu vermelden. Der 19-jährige Steirer absolvierte bisher 72 Einsätze für die "Bullen" und brachte es dabei auf 17 Tore und 18 Assists.

Higuain vor Abgang zu Chelsea

Der Argentinier Gonzalo Higuain verlässt den AC Milan und wechselt leihweise bis Sommer zu Chelsea in die Premier League. Dies gaben die Clubs am Mittwoch bekannt. Der 31-Jährige war erst im vergangenen Sommer leihweise von Juventus Turin zu Milan gekommen. In Turin fand man für ihn keine Verwendung mehr, da der italienische Rekordmeister Cristiano Ronaldo verpflichtet hatte.

Schon damals hätte Higuain lieber zu Chelsea wechseln wollen, wo sein einstiger Trainer bei Napoli, der Italiener Maurizio Sarri, tätig ist. Das halbjährige Engagement des Südamerikaners verlief für Milan dann kostspielig, aber enttäuschend. Der Argentinier erzielte in der Serie A in 19 Spielen nur sechs Tore. Milan löste den Leihvertrag mit Juve nun auf. Wie die Turiner bekannt gaben, besitzt Chelsea die Möglichkeit, die Ausleihe des Stürmers im Sommer bis 2020 zu verlängern bzw. auch, ihn für 36 Mio. Euro fix zu erwerben.

Als Ersatz verpflichtet Milan den Polen Krzysztof Piatek von Genoa. Der 23-jährige polnische Angreifer unterschrieb bei den Rossoneri einen Vertrag bis 2023. Für Polens Nationalteam, Gegner von Österreich in der EM-Qualifikation, spielte Piatek bisher zweimal.

Kevin-Prince Boateng beim FC Barcelona?

Der deutsch-ghanaische Fußball-Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng, 31, wird vom italienischen Erstligisten Sassuolo zum spanischen Tabellenführer FC Barcelona ausgeliehen. "Barca, ich komme!", sagte er dem Sender Sky Sport Italia. "Ich bin traurig, dass ich Sassuolo verlasse, aber es ist eine große Chance."

Die Vereinbarung beinhaltet eine Kaufoption für acht Millionen Euro. Boateng wird am Dienstag bei seinem neuen Verein vorgestellt.

Rapid angelt nach Stürmer Maurides

Rapid steht vor der Verpflichtung des brasilianischen Stürmers Maurides. Die Hütteldorfer sollen laut Sky ZSKA Sofia knapp 15 Millionen Euro Ablöse geboten haben, die Klubs seien sich einig. Der Brasilianer, 24, will bei Rapid den Spuren von Joelinton folgen.

Dabbur spielt ab nächster Saison für FC Sevilla

Munas Dabbur wird nach dieser Saison von Red Bull Salzburg zum FC Sevilla wechseln. Das gab Österreichs Fußball-Serienmeister am Donnerstag bekannt. Zu den Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht. Der Stürmer absolvierte bisher 110 Pflichtspiele für Salzburg und brachte es dabei auf 55 Tore und 21 Assists.

Ex-Teamspieler Suttner landet in Düsseldorf

Markus Suttner ist leihweise bis Saisonende vom englischen Premier-League-Club Brighton Hove & Albion zu Fortuna Düsseldorf gewechselt. Das gab der deutsche Fußball-Bundesligist am Donnerstag bekannt. Der Ex-ÖFB-Teamspieler kickte bereits von 2015 bis 2017 mit dem FC Ingolstadt im deutschen Oberhaus.

Zulj verlässt Graz in Richtung Anderlecht

Peter Zulj verlässt Sturm Graz und heuert beim belgischen Traditionsklub Anderlecht an. Der 25-Jährige hatte am Dienstag frei bekommen, um in Brüssel zu verhandeln - mit Erfolg: Spieler und Klub einigten sich auf einen Vertrag bis 2022. Anderlecht ist nationaler Rekordmeister, befindet sich in der heimischen Jupiler League derzeit aber nur auf Rang fünf der Tabelle. Die Liga startet in Belgien am kommenden Wochenende in die Frühjahresmeisterschaft.

Kainz spielt jetzt in Köln

Der Transfer von Florian Kainz vom SV Werder Bremen zum 1. FC Köln ist prinzipiell geklärt. „Wir haben uns grundsätzlich mit Köln auf die Ablösemodalitäten und einen Wechsel geeinigt“, sagte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann am Dienstag. Kainz werde den Medizincheck allerdings erst nach der Rückkehr der Kölner aus dem Trainingslager am Freitag absolvieren.

„Wir bedanken uns bei Florian für seinen Einsatz in den letzten Jahren und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute“, wurde Baumann in einer Pressemitteilung zitiert. Bei den Kölnern soll Kainz einen Vertrag bis 2022 unterschreiben. Das teilte der FC, der aktuell in der zweiten deutschen Liga auf dem zweiten Platz steht, auf Twitter mit.

Dem Vernehmen nach beträgt die Ablöse für den Mittelfeldspieler rund drei Millionen Euro plus einer möglichen Prämie im Falle eines FC-Aufstiegs. Kainz war im Sommer 2016 für eine ähnliche Summe von Österreichs Rekordmeister Rapid Wien zu den Norddeutschen gewechselt. In 59 Pflichtspiel-Einsätzen erzielte er acht Tore.

Grahovac spielt wieder bei Rapid

Nach knapp zwei Jahren kehrt Srdjan Grahovac zum SK Rapid Wien zurück. Der 26-jährige Mittelfeldspieler, der bisher drei Ländermatches für sein Heimatland Bosnien-Herzegowina bestritten hat, erhält in Hütteldorf einen Vertrag bis Sommer 2022 und die Rückennummer 14.

Grahovac wechselte im März 2017 nach 86 Pflichtspielen (4 Tore) von Rapid zum FC Astana, mit dem er zweimal Meister in Kasachstan wurde und für den er auch zehn Europacup-Partien, darunter vier in der Europa-League-Gruppenphase 2017, absolvierte. Ab Februar 2018 war der perfekt Deutsch sprechende Bosnier dann beim HNK Rijeka engagiert und brachte es für den kroatischen Spitzenclub auf 30 Pflichtspiele.

"Gerade für die längerfristige Planung ist diese Verpflichtung enorm wichtig, gute Spieler auf der defensiven Mittelfeldposition sind rar gesät, und wenn ein Spieler seiner Qualität, der sich noch dazu bereits beim Klub bewährt hat, zu haben ist, muss man zugreifen", erklärte Rapids Sportdirektor Fredy Bickel in einer Club-Aussendung. Der Schweizer sagte aber auch, dass Grahovac "aufgrund unserer Kadergröße" in der "Frühjahrssaison noch verliehen werden könnte".

Walke bleibt in Salzburg bis 2020

Tormann Alexander Walke hat seinen Vertrag mit Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Sommer 2020 verlängert. Der 35-jährige Deutsche ist bereits seit 2010 in Salzburg engagiert und verfügt mit 218 Pflichtspielen für die „Roten Bullen“ über ein enormes Maß an Erfahrung und Routine.

Walke wurde in den vergangenen beiden Bundesliga-Saisonen jeweils zum besten Torhüter gewählt und feierte mit den „Bullen“ bisher sechs Meistertitel und fünf Cup-Siege.

Peter Zulj steht vor dem Absprung

Der wechselwillige Peter Zulj hat bei Fußball-Bundesligist Sturm Graz am Montag die obligaten Leistungstests absolviert. Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl stellte allerdings einen raschen Wechsel des Mittelfeld-Regisseurs in den Raum. "Die Gerüchte verdichten sich. Ein Abgang in den nächsten 48 Stunden ist möglich", sagte Kreissl.

Ein konkretes Angebot liegt laut Kreissl für den neunfachen ÖFB-Teamspieler zwar noch nicht auf dem Tisch, dem italienischen Serie-A-Club Empoli wird aber großes Interesse an Zulj nachgesagt.

Özil bei Arsenal auf dem Abstellgleis

Arsenal-Trainer Unai Emery will Superstar Mesut Özil verkaufen. Das berichtet „Daily Mail“. Demnach habe der Gunners-Coach die Klub-Bosse darum gebeten, eine Lösung im laufenden Transferfenster zu finden. Özil verdient 390.000 Euro pro Woche, ist der teuerste Arsenal-Spieler der Historie. Nur: 2019 spielte der Deutsche noch keine Minute. Ein Klub soll Interesse zeigen: ein Erdogan nahestehender Verein aus istanbul. "Mesut ist ein sehr wertvoller Spieler. Ich hoffe, dass sich eines Tages unsere Wege kreuzen", sagte Basaksehir-Präsident Göksel Gümüsdag bereits Ende 2018 zur "Bild"-Zeitung. 

Florian Kainz soll ein Kölner werden

Der "Kicker" sieht den Wechsel von ÖFB-Legionär Florian Kainz von Werder Bremen zum 1. FC Köln nun tatsächich nahe. Er soll in der 2. deutschen Bundesliga landen, beim Klub von Louis Schaub. Gerüchte dazu gab es schon lange, nun soll man sich einig sein. Bei den "Geißböcken" soll der 26-Jährige die Lücke auf der linken Seite schließen, die der Abgang von Leo Bittencourt verursacht hat.

Kainz war zuletzt in Bremen nur noch zweite Wahl und kam in der laufenden Saison in acht Spielen zum Einsatz.

Vorwärts, Steyr

Zweitligist Vorwärts Steyr hat sich im Kampf um den Klassenerhalt mit Daniel Kerschbaumer verstärkt. Der 29-jährige Außenverteidiger kommt von Bundesligist SV Mattersburg, für den er im Herbst neun Ligaspiele absolviert hat. Kerschbaumer, der schon zwischen 2009 und 2012 für Vorwärts gespielt hatte, unterschrieb bis Saisonende

Munas Dabbur bleibt

Serienmeister Red Bull Salzburg lässt den umworbenen Goalgetter Munas Dabbur nicht ziehen. "Munas bleibt in Salzburg", wird Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" zitiert. "Wir brauchen ihn, denn er ist für die Mannschaft enorm wertvoll."

Der israelische Teamstürmer hatte zuletzt in seiner Heimat dem Sportportal "One" von seinem unmittelbar bevorstehenden Abschied aus Salzburg erzählt. "Ich werde Red Bull in den nächsten zwei Wochen verlassen", wurde Dabbur zitiert. Nun hat offenbar Salzburgs Sportdirektor ein erstes Machtwort gesprochen. Dabburs Vertrag beim überlegenen Tabellenführer, der erneut in der K.o.-Phase der Europa League steht, läuft noch bis Sommer 2021.

Wöber fix in Sevilla

Maximilian Wöber setzt seine Karriere beim spanischen Topclub FC Sevilla fort. Wöbers bisheriger Arbeitgeber Ajax Amsterdam und der Europa-League-Rekordsieger erzielten am Freitag bezüglich der Ablösesumme eine Übereinkunft. Die Niederländer kassieren für den 20-Jährigen fix 10,5 Mio. Euro, 500.000 Euro könnten zudem in Zukunft noch dazukommen. Das verlautete Ajax auf der Club-Webseite.

Wöbers medizinischer Test stand allerdings genauso noch aus wie die finale Vertragsunterschrift. Der am Donnerstag aus dem Ajax-Trainingslager in Florida abgereiste ÖFB-Teamverteidiger soll bei den Spaniern einen Vierjahresvertrag erhalten. Der ÖFB-Teamspieler war im Sommer 2017 von Rapid zu Ajax gewechselt, wo er nun noch bis Ende Juni 2021 unter Vertrag gestanden wäre. Früher als erwartet macht der Linksfuß nun den nächsten Sprung in der Karriereleiter nach oben.

Arnautovic-Manager für Wechsel nach China

West Ham United liegt laut einem Bericht der BBC ein Angebot eines chinesischen Klubs für Marko Arnautovic vor. 35 Millionen Pfund (39 Mio. Euro) sei Shanghai demnach bereit, für den österreichischen Teamstürmer zu bezahlen. Der Premier-League-Vertreter habe aber nicht den Wunsch, Arnautovic gehen zu lassen.

Der 29-Jährige hält in dieser Saison trotz Verletzungsproblemen bei acht Toren in 17 Pflichtspielen. Vergangene Saison traf er für die "Hammers" nach Startschwierigkeiten noch elfmal und avancierte damit zum Publikumsliebling. Sein Vertrag beim Klub aus London läuft noch bis 2022.

Arnautovic möchte aber offenbar doch West Ham verlasse . Das sagte zumindest sein Bruder Danijel, der auch als dessen Manager fungiert, dem Radiosender "talkSPORT". "Er will zu einem neuen Markt gehen und um Titel kämpfen. Es ist sein großer Wunsch, dass West Ham das Angebot aus China akzeptiert." Oder den aktuellen Vertrag noch einmal aufbessert?

Wöber kurz vor Wechsel zum FC Sevilla

Maximilian Wöber, 20, steht laut spanischen und niederländischen Medienberichten auf der Wunschliste des FC Sevilla weit oben. Die Spanier sollen 12 Millionen Euro für den Verteidiger, der noch bis 2021 bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht, bieten. Laut "Voetbal International" hat Ajax das Offerte am Donnerstag angenommen.

Wöber ist sich mit Toni Polsters Ex-Klub auch einig, Rapid würde 10 Prozent am Weiterverkauf mitverdienen.

Dabbur möchte Salzburg verlassen

Red Bull Salzburg könnte laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" vom Mittwoch ohne Toptorschütze Munas Dabbur ins Frühjahr starten. Der Teamstürmer habe in seiner israelischen Heimat dem Sportportal "One" von seinem unmittelbar bevorstehenden Abschied aus Salzburg erzählt. "Ich werde Red Bull in den nächsten zwei Wochen verlassen", wurde Dabbur zitiert.

"Ich hatte eine tolle Zeit in Österreich, aber jetzt ist es an der Zeit, ein neues Kapitel meiner Karriere zu beginnen", betonte der 26-Jährige, der derzeit seinen Urlaub bei seiner Familie in Israel verbringt. Wohin er wechseln werde, verriet Dabbur in dem Gespräch nicht, sagte aber, er habe "ein tolles Angebot von einem großen Klub der Welt".

Auf APA-Anfrage bei Red Bull Salzburg hieß es am Mittwoch erwartungsgemäß, dass der Klub solche Gerüchte nicht weiter kommentiere. Fakt ist, dass Dabburs Vertrag beim überlegenen Tabellenführer, der erneut in der K.o.-Phase der Europa League steht, noch bis Sommer 2021 läuft.

Bayern verplichten Weltmeister Pavard

Der deutsche Fußball-Meister Bayern München verpflichtet erwartungsgemäß Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Wie Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Mittwoch im Trainingslager in Doha bekanntgab, unterschrieb der 22-jährige Franzose einen ab Sommer gültigen Vertrag über fünf Jahre.

"Das ist ein junger Spieler, der Weltmeister ist. Wir sind sehr froh und stolz", sagte Salihamidzic über den Verteidiger. Pavard kann Stuttgart dank einer Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.

WAC und Hartberg leihen Salzburg-Talent aus

Der WAC, der als Vierter der Fußball-Bundesliga überwintert, ist am Dienstagvormittag mit einem Neuzugang in die Saisonvorbereitung gestartet. Sekou Koita kommt leihweise vom Serienmeister Red Bull Salzburg ins Lavanttal. Der 19-jährige Offensivmann aus Mali wurde bis Saisonende ausgeliehen, teilten die Wolfsberger in einer Aussendung mit. Koita war im Herbst Kooperationsspieler beim FC Liefering.

"Koita ist ein sehr talentierter und dynamischer Spieler, der uns in der Offensive helfen kann. Wir werden ihn sofort in die Mannschaft integrieren und ihn in der Vorbereitungszeit an unser Spiel heranführen", erklärte Trainer Christian Ilzer, der bis auf Marc Andre Schmerböck (Kreuzbandriss), Nemanja Rnic, Sasa Jovanovic (beide reisen am Dienstagnachmittag an) und Michael Sollbauer (familiäre Gründe) alle Kaderspieler beim Trainingsauftakt zur Verfügung hatte.

Koita absolvierte bisher 15 Spiele für den FC Liefering in der 2. Liga. Dabei erzielte er zwei Treffer und sorgte für drei Torvorlagen.

Der TSV Hartberg hat zuvor die Verpflichtung von Mohamed Camara bekannt gegeben. Der zentrale Mittelfeldspieler aus Mali wird von Red Bull Salzburg bis Saisonende ausgeliehen, wie die beiden Fußball-Bundesligisten vermeldeten. Der 19-jährige Camara spielte im Herbst beim FC Liefering in der 2. Liga, wo er in 14 Meisterschaftsspielen zwei Tore schoss.

Camara wird bei den Hartbergern seinen Landsmann Youba Diarra ersetzen, der mit einem Kreuzbandriss langfristig ausfällt. Der Leihvertrag zwischen dem Aufsteiger und Salzburg wurde deshalb aufgelöst, der 20-Jährige wird seine Therapie beim Meister fortsetzen. Hartberg hatte im Mittelfeld nicht nur durch die Verletzung von Diarra Handlungsbedarf. Der ursprünglich bis Saisonende von Sturm Graz ausgeliehene Ivan Ljubic wurde von den Steirern am Montag vorzeitig zurück nach Graz geholt.

AC Milan kauft in Brasilien ein

AC Milan hat den Brasilianer Lucas Paqueta von Flamengo Rio de Janeiro verpflichtete. Der 21-jährige offensive Mittelfeldspieler unterzeichnete beim Serie-A-Klub einen Vertrag bis Sommer 2023. Die Ablösesumme soll sich auf 35 Millionen Euro belaufen. Paqueta hatte im vergangenen September sein erstes Länderspiel für die Selecao bestritten.

LASK holt Verstärkung vom Stadtrivalen

Der LASK hat den ersten Transfer im Winter vermeldet. Vom Zweitliga-Zweiten Blau Weiß Linz stößt der defensive Mittelfeldspieler Stefan Haudum zum Tabellen-Zweiten der Bundesliga. Der 24-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2021, wie die Athletiker am Freitag bekannt gaben. Haudum stand im Herbst für Blau Weiß in allen 15 Runden auf dem Spielfeld.

"Stefan ist ein junger, oberösterreichischer Spieler, der in der Defensive universell einsetzbar ist und insbesondere mit seiner Spielintelligenz beeindruckt", sagte LASK-Trainer Oliver Glasner über den Transfer. Die Linzer hatten im zentralen Mittelfeld Handlungsbedarf, da mit Dogan Erdogan künftig nicht mehr geplant wird.

Rapid hat einen Stürmer im Visier

Rapids Sportdirektor Fredy Bickel kündigte bereits an, ein bis zwei Neuverpflichtungen "eher im offensiven Bereich" tätigen zu wollen. Interesse besteht offenbar an Vakoun Issouf Bayo (21) vom slowakischen Erstligisten Dunajska Streda. Der Ivorer erzielte in 23 Pflichtspielen 18 Treffer und ist heiß begehrt: Celtic Glasgow soll bereits zwei Millionen Euro geboten haben, auch Parma und Galatasaray haben angeblich Interesse bekundet.

Salzburg gibt ÖFB-Talent an Bremen ab

Meister Salzburg hat Talent Romano Schmid an den deutschen Bundesligisten Werder Bremen abgegeben. Der 18-jährige Nachwuchs-Teamspieler wurde von den Norddeutschen am Donnerstag unter Vertrag genommen, soll aber gleich wieder weiterverliehen werden. Bei Salzburgs Profis war Schmid nach seinem Transfer von Sturm Graz im Spätsommer 2017 praktisch überhaupt nicht im Einsatz.

Schmids Betätigungsfeld war zumeist der FC Liefering. In der 2. Liga kam der Steirer aber im Herbst aufgrund von Verletzungen ebenfalls nur wenig zum Spielen. Nur sechs Ligaeinsätze bis Anfang Oktober konnte Schmid absolvieren. Werder sicherte sich nun aber die Dienste des Mittelfeldmannes. Als Ablösesumme wurde eine Million Euro kolportiert.

Spielpraxis soll Schmid vorerst woanders sammeln. "Wir freuen uns, dass wir ihn verpflichten konnten, möchten ihn aber auch direkt für 18 Monate weiter verleihen, damit er auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln kann. Die Niederlande könnten dafür eventuell ein interessanter Markt sein", erklärte Frank Baumann, Werders Geschäftsführer Fußball. Über die genaue Laufzeit des Vertrags für den U19-Internationalen machten die Bremer keine Angaben.

Chelsea holt Pulisic um 64 Mio. Euro

Borussia Dortmunds Angreifer Christian Pulisic wechselt zu Chelsea, bleibt dem deutschen Fußball-Bundesligisten aber bis zum kommenden Sommer erhalten. Wie der Herbstmeister am Mittwoch mitteilte, wird der 20-jährige US-Nationalspieler mit sofortiger Wirkung zum Klub aus der Premier League transferiert. Die Briten verleihen den Spieler aber bis zum Ende der laufenden Saison an den BVB.

Die Höhe der Ablösesumme beträgt laut Vereinsangaben 64 Millionen Euro. Eine Leihgebühr für das kommende halbe Jahr wird demnach nicht fällig. "Es war immer Christians großer Traum, in der Premier League zu spielen. Das hat sicher auch mit seiner amerikanischen Herkunft zu tun, und infolgedessen war es uns nicht möglich, seinen Vertrag zu verlängern", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

(APA/dpa)