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Rapid kämpft um die letzte Titelchance

FUSSBALL TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK RAPID WIEN - LASK LINZ
Cup-Schlager Lask gegen RapidAPA/HERBERT NEUBAUER
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Für Rapid geht es im Halbfinal-Schlager im ÖFB-Cup beim LASK "um alles.“

Wien/Pasching. Nicht etwa Rekordmeister Rapid, sondern der LASK ist klarer Favorit, wenn es heute (20.30 Uhr, live ORF eins) in der mit 6100 Zuschauern ausverkauften Arena in Pasching zum Halbfinal-Duell der beiden Traditionsklubs im ÖFB-Cup kommt. Alle sechs Pflichtspiele 2019 gewonnen, 18 Treffer erzielt, nur ein einziges Gegentor zugelassen – LASK-Coach Oliver Glasner sieht seine Truppe „in guter Verfassung“.

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer hat entsprechend Respekt vor den Linzern, die nach der Punktehalbierung in der Liga nur noch vier Zähler hinter Spitzenreiter Salzburg liegen und seit 7. Oktober ungeschlagen sind (0:1 in Innsbruck). „Sie haben eine sehr kompakte und physische Mannschaft mit einem guten Umschaltspiel“, erklärte Kühbauer und sprach von der „derzeit am schwierigsten zu bespielenden Mannschaft“ in Österreich. „Wir werden alles reinlegen, um ins Finale zu kommen. Dafür ist aber eine unglaublich gute Leistung notwendig. Dazu sind wir imstande und nehmen den Kampf an.“

 

Kein Elfmeter-Training

Weil die Hütteldorfer in der Liga nicht in der Meistergruppe sondern nur in der ungeliebten Qualifikationsgruppe spielen, ist der Cup einmal mehr die letzte Titel-Chance. Seit der Meisterschaft 2008 gab es für die Wiener am Saisonende nichts mehr zu feiern. „Es ist ein Spiel, da geht es um alles“, meinte Kapitän Stefan Schwab.

Die bisherigen Saisonduelle gingen mit 2:1 in Pasching und 1:0 in Wien allerdings an die Oberösterreicher. „Wir glauben zu wissen, wo wir ihnen Probleme bereiten können, und müssen das wieder sehr, sehr gut auf den Platz bringen“, meinte LASK-Trainer Glasner. Der Erfolgscoach verriet: „Wir haben Elferschießen nicht dezidiert trainiert. Wir wollen das Ganze für uns in der regulären Spielzeit entscheiden.“

Das Finale steigt am 1. Mai in der Generali Arena in Wien. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.04.2019)