Schnellauswahl

Philippa Strache: ''Mein Mann muss mit den Konsequenzen leben''

Archivbild: Heinz-Christian Strache und Philippa am Freitag, 26. Jänner 2018, anlässlich des Wiener Akademikerballs in Wien
Archivbild: Heinz-Christian Strache und Philippa am Freitag, 26. Jänner 2018, anlässlich des Wiener Akademikerballs in WienAPA/GEORG HOCHMUTH
  • Drucken
  • Kommentieren

Philippa Strache, seit Oktober 2016 Ehefrau des nun zurückgetretenen FPÖ-Chefs betont, sich nun ganz „meinem Kind und dem Tierschutz“ widmen zu wollen.

Er habe mit "Macho-Gehabe die attraktive Gastgeberin beeindrucken wollen“. Alles sei eine „b'soffene Geschichte“ gewesen und es tue ihm leid. Diese Worte sprach Heinz-Christian Strache am Samstag, als er anlässlich des publik gewordenen „Ibiza-Videos“ seinen Rücktritt als Vizekanzler und FPÖ-Bundesparteichef bekanntgab. Und er nannte den Namen seiner Ehefrau: „Damit habe ich den wichtigsten Menschen in meinem Leben zutiefst verletzt. Nämlich meine Frau. Liebe Philippa, ich weiß, dass du jetzt zusiehst. Ich kann verstehen, dass du verletzt und enttäuscht bist.“ 

Letztere, seit Oktober 2016 mit Strache verheiratet, meldete sich nun am Montag zu Wort. Gegenüber der Tageszeitung „Heute“ sagte sie: „Ich stehe unter Schock und muss mich und meine Gedanken erst richtig sammeln. Es war alles sehr viel in den letzten Tagen.“ Aber, so fügte sie hinzu, „gewisse Dinge machen dich stark und andere Dinge noch stärker“. Sie möchte nun für ihren gemeinsamen Sohn stark sein, meinte Philippa Strache weiter - Hendrik war am 1. Jänner zur Welt gekommen.

Ihr Mann habe einen Fehler gemacht, räumte sie ein: „Er muss dazu stehen und mit den bitteren Konsequenzen leben. Mein Naturell ist es, immer nach vorne zu blicken.“ Ihre „gesamte Energie“ gelte nun jedenfalls „meinem Kind und dem Tierschutz. Auch bei diesem Projekt sammle ich Energie.“ 

Gegenüber der Zeitung „Österreich" ergänzte Philippa Strache: „Ich bin stark für meinen kleinen Mann.“ Man sei „eine Familie, die alles meistern kann“.

>>> Bericht von „Heute“ 

>>> Bericht von „Österreich"

 

(Red.)