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Der erste Schnee

Warum Michael Horowitz nur ein paar Wochen pausiert und wir in dieser Ausgabe in die Berge zum Schnee gereist sind.

Ausgerechnet gestern hat es erstmals geschneit – in Osttirol und Oberkärnten und bis zu einer Grenze von 1200 Metern. Unsere Titelgeschichte zu den Grenzen des Skitourismus hatten wir sowieso und lang vor dem Mini-Wintereinbruch geplant. Auslöser war die Meldung über eine angebliche Sprengung des Linken Fernerkogels in den Ötztaler Alpen und den möglichen Zusammenschluss der Gletscherskigebiete von Pitztal und Ötztal. Unsere Salzburg-Korrespondentin Claudia Lagler hat sich kurz vor dem Start der neuen Skisaison angesehen, wie das wirklich ist mit den ständig neuen Plänen zu noch größeren Skigebieten mit noch mehr Pistenkilometern. Bringt dieses Wettrennen dem Tourismus überhaupt etwas oder zerstört es vor allem die Natur? Christine Imlinger liefert dazu die neuesten Prognosen, ob und, wenn ja, wo auch in wärmeren, schneeärmeren Wintern das Skifahren möglich sein wird, also ein kleines Brevier zum Skifahren in Zeiten der Klimakrise.

Noch lassen Sebastian Kurz und Werner Kogler offen, ob ihre Parteien in ernsthafte Koalitionsgespräche gehen, am Montag wissen wir mehr. Martin Fritzl und Iris Bonavida haben trotzdem schon mal sondiert, wer im grünen Team für welches (Minister-)Amt infrage kommt.

Wer diesmal die Porträtreihe berühmter Österreicher von Michael Horowitz vermisst, bekommt hier doppelt Trost zugesprochen: Zum einen ist kürzlich der Band „100 Menschen, die Österreich bewegten“ (bei Molden) erschienen, der seine Texte aus der „Presse am Sonntag“ bündelt. Zweitens wird Horowitz nach einer kurzen Pause weiterhin für uns Porträts schreiben. Ab 1. Dezember beginnt die neue Reihe „Affären. Amouren. Abenteuer − das geheimnisvolle Leben berühmter Menschen“, den Auftakt macht US-Präsident John F. Kennedy. AWA

anna.wallner@diepresse.com

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2019)