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Gastkommentar

Ein Plan aus dem Dilemma ist dringend nötig

++ THEMENBILD ++ GASTRONOMIE
APA/ROLAND SCHLAGER
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Das Coronavirus wird massive wirtschaftliche Konsequenzen haben. Das wird besonders diejenigen hart treffen, die es am wenigstens verdauen können: Kleinunternehmer, Gastronomiebesitzer, Arbeiter und Arbeitslose.

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Das Coronavirus wird massive wirtschaftliche Konsequenzen haben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) kalkuliert, dass Österreich 2020 einen Wirtschaftsrückgang von sieben Prozent erleiden wird. Das wird besonders diejenigen hart treffen, die es am wenigstens verdauen können: Kleinunternehmer, Gastronomiebesitzer, Arbeiter und Arbeitslose. Fest steht: Ein Plan ist dringend nötig, wie sich Österreich und Europa aus diesem wirtschaftlichen Dilemma herausarbeiten können.

Eben solch einen Plan haben wir beim Austrian Economics Center vorgelegt. Mancher hat hinter unseren Vorschlägen jedoch böse Pläne gesehen: Dass wir die Armen mit höheren Konsumsteuern weiter belasten wollen, um Großkonzernen durch Steuersenkungen aus der Krise zu helfen. Die SPÖ-Parteispitze schrieb, wir würden „die HeldInnen des Alltags zuerst beklatschen und nach der Krise zahlen lassen“ und dass unserer ein „brandgefährlichen Irrweg“ wäre. Eine zivilisierte, politikübergreifende Diskussion über den zukünftigen wirtschaftlichen Weg nach Corona ist immens wichtig. Wir sind erfreut, dass unsere Ideen debattiert werden.