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Gastbeitrag

LGTBQ-Rechte in den USA gestärkt

Ein historisches Supreme-Court-Urteil untersagt Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund sexueller Orientierung.

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Die USA wurden lange Zeit als Pioniere des Diskriminierungsschutzes am Arbeitsplatz gesehen. Insbesondere der Title VII of the Civil Rights Act aus dem Jahre 1964, der jede Diskriminierung aufgrund der Rasse, der Hauptfarbe, der Religion, des Geschlechts oder der nationalen Herkunft am Arbeitsplatz untersagt, war zum damaligen Zeitpunkt einzigartig und führte zu einer jahrzehntelangen Vorreiterstellung der USA in Sachen Antidiskriminierungsrecht. Explizit wurde eine Schlechterbehandlung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses verboten, weswegen eine Entlassung aufgrund eines dieser Merkmale unzulässig ist.

In Europa ist der Schutz vor Diskriminierung erst deutlich später, vor allem durch unionsrechtliche Gesetzgebung und Judikatur, entstanden, jedoch hat man diesen insofern weiterentwickelt, als eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch aufgrund der sexuellen Orientierung oder einer Transsexualität untersagt wurde.