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Gastkommentar

„Q-Anon“ ist nur die Spitze eines Eisbergs

Peter Kufner
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Die Verbreitung von Verschwörungstheorien nimmt aktuell rasant zu, wie man beim Netzwerk „Q-Anon“ beobachten kann.

Zu allen Zeiten in der Menschheitsgeschichte hat es Verschwörungstheorien gegeben. Mit Erfindung des Buchdrucks, der eine lesende Öffentlichkeit zur Folge hatte, wurden sie dokumentiert und der Nachwelt überliefert. Eines eint alle Verschwörungstheorien: die Einteilung der Welt in Gut und Böse. Die Juden, die Freimaurer, die Teilnehmer an den Bilderberg-Konferenzen oder die Großindustrie – sie alle müssen bis heute als Feindbilder herhalten, weil sie zur „Elite“ zählen.