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Brachte das Südtirol-Problem 1960 bei der UNO vor: der damalige österreichische Außenminister, Bruno Kreisky.
Geschichte

Wie der spätere Kanzler Kreisky in den Südtirol-Konflikt eingriff

Vor 60 Jahren traf sich der damalige Außenminister, Bruno Kreisky, mit Angehörigen des Befreiungsausschusses für Südtirol (BAS), der schon bald Attentate in Italien begehen sollte. Wie der spätere Bundeskanzler direkt und indirekt in den Südtirol-Konflikt eingriff.

Ein Außenminister trifft Anführer einer Untergrundbewegung, die gerade dabei ist, Sprengstoffattentate im benachbarten Ausland vorzubereiten. Genau das hat Bruno Kreisky vor 60 Jahren während des Südtirol-Konflikts getan. Denn Kreisky hegte eine fast schwärmerische Begeisterung für Heimatlose und Guerillas, gleich ob es sich um die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO), die marokkanische Polisario oder die Sandinisten in Nicaragua handelte. Das war zu einem Gutteil Kreiskys persönlicher Erfahrung von Widerstand, Gefangenschaft und Exil geschuldet.