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Wissenschaft

Wer entdeckte das Paradies?

Seit Thor Heyerdahls Kon-Tiki-Abenteuer rätselt man, ob die Ureinwohner Amerikas schon früh auf die Inseln Polynesiens kamen. Nun scheint die Antwort gefunden.
Auf der Anklagebank: Karl Blecha, Leopold Gratz und Fred Sinowatz im Noricum-Prozess.
Noricum-Skandal

Der plötzliche Tod des Botschafters

Vor 35 Jahren erlitt der österreichische Diplomat Herbert Amry in Athen einen Herzinfarkt. Kurz zuvor hatte er jenen krummen Waffendeal recherchiert, an dem sich später der Noricum-Skandal entzündete, der die Republik länger beschäftigen sollte.
Tod

Gideon Eckhaus: Präsident der Juden aus Österreich in Israel ist tot

Gideon Eckhaus ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Er war maßgeblich an den Restitutionsverhandlungen mit der österreichischen Regierung beteiligt.
Wo bleibt hier das Bilderverbot? Die Karte des osmanischen Piraten und Admirals Piri Reis, entstanden kurz nach der Entdeckung Amerikas, zeigt viele Tiere und andere Wesen.
Geschichte

Islamische Weltsicht: Was die Karten verraten

Sie wirken wie moderne Kunst, trotzen dem Bilderverbot und pfeifen auf Präzision: islamische Landkarten, deren Geschichte Yossef Rapoport in einem prachtvollen Buch erzählt.
Churchill-Statue vor dem Parlament in London. Mittlerweile wurde sie mit Brettern eingehaust.
Geschichte

Winston Churchill, „ein Rassist“?

Winston Churchill, die britische Ikone, sei „ein Rassist“ gewesen, wie jemand kürzlich auf seine Statue vor dem Parlament in London gesprüht hat. Am Denkmal des Nationalheiligen wird vor dem Hintergrund der Antirassismusproteste gekratzt. Zum Sturz wird es trotz aller Fehler nicht kommen. Das hängt auch mit Unterschieden im Denken zwischen damals und heute zusammen.
Jules François Camille Ferry.
Die Welt bis Gestern

Laizist und Kolonialist

Der Liberale Jules Ferry war der bedeutendste Schulreformer Frankreichs. Und gleichzeitig die treibende Kraft hinter der expansiven Kolonialpolitik der Republik.
Der Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Gettos im Dezember 1970 ging als politische Demutsgeste in die Geschichte ein.
Zeitreise

Warum wir knien: eine politische Geste

Der Kniefall wird gerade zum Ausdruck friedlichen Protests gegen Rassismus. Er war freilich immer schon in unserem körpersprachlichen Repertoire: im Gebet, als Bitte um Erhörung oder als Demutsgeste eines Unterlegenen. Erzwungen und freiwillig.
Zu pompös, zu barock, so gar nicht ihrem Geschmack entsprechend: Kaiserin Elisabeth schlief nie in diesem Bett in ihrem Schlafzimmer in der Hermesvilla.
Die Welt bis Gestern

Das späte Erwachen der Villa

50 Jahre lang konnte die Republik nichts anfangen mit diesem Erbe: Die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, eine Hommage Kaiser Franz Josephs an seine Sisi, war eine Ruine.