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Gastkommentar

Ein Etappensieg für die CBD-Branche

Peter Kufner
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Der EuGH stuft CBD explizit nicht als Suchtmittel ein, doch ist das ein Freifahrtschein für den Handel mit CBD-Produkten?

Der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ist seit einigen Jahren auch in Österreich im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. In den verschiedensten Wirtschaftssektoren hat sich ein regelrechter Boom beobachten lassen: sei es CBD-Eis, CBD-Öl, mit CBD angereicherte Tiernahrung oder auch CBD-Rauchwaren – der Innovation sind keine Grenzen gesetzt. Während die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verwendung und den Einsatz von CBD strittig sind, lässt das aktuelle „Kanavape“-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aufhorchen. Der EuGH stuft CBD explizit nicht als Suchtmittel ein, und die CBD-Branche atmet höchst erleichtert auf. Doch stellt diese Entscheidung tatsächlich einen Freifahrtschein für den Handel mit CBD-Produkten dar? Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick.
Während zunächst auf CBD-Produkte spezialisierte Shops scheinbar an jeder Straßenecke eröffnet wurden, haben die mit dem Hanfpflanzenextrakt angereicherten Produkte mittlerweile den gesamten Einzelhandel erobert. Darüber hinaus hat CBD als neu verwendeter Wirkstoff von Beginn an das Interesse zahlreicher Juristen geweckt.