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Gastbeitrag

Österreichs geschädigte Umwelt unter Wasser

(c) Peter Kufner
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Die heimische Wasserwelt ist in einem schlechten Zustand. Nötig wären Milliardenbeträge, kein falsch verstandener Naturschutz.

Österreich ist ein Wasserreich“, „Das Jahr des Wassers“, und so weiter. Mit solchen Schlagzeilen wird der Öffentlichkeit vorgegaukelt, mit unseren Gewässern sei alles in Ordnung. Im Jahr 2000 hatten alle europäischen Staaten die Wasser-Rahmen-Richtlinie unterfertigt. Alle Politiker hatten sich verpflichtet, die intakte Wasserwelt zu erhalten und innerhalb von zehn Jahren die geschädigten Gewässer in einen möglichst natürlichen Zustand zurückzuversetzen.

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Seltsamerweise war das an den Menschen völlig unbemerkt vorbeigegangen. Mit Ablauf der Frist im Jahr 2010 stellten die Verantwortlichen fest, dass rund zwei Drittel unserer Gewässer in einem schlechten Zustand sind. Das wurde von der hohen Politik entsprechend diplomatisch verbrämt so ausgedrückt: „Bei 64 Prozent der österreichischen Fließgewässer besteht das Risiko, die Ziele der Wasser-Rahmen-Richtlinie nicht erreicht zu haben“. Die Frist wurde bis 2021 resp. 2027 verlängert.