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Quergeschrieben

Der schmale Grat zwischen Freiheit und Sicherheit einer digitalen Welt

Die Digitalisierung ist nicht nur ein Segen, sie birgt auch große Gefahren. Und die Cyberkriminalität ist nur eine davon.

Cyber Polygon 21 – so nannte sich eine erstmals durchgeführte Übung des Weltwirtschaftsforums (WEF) Anfang Juli. Der Umfang war beachtlich: 120 Organisationen, Firmen und Regierungsbehörden nahmen daran teil. Die Übung bestand in einem Cyberangriff auf die Lieferkette eines Unternehmens. Die Vorlage dazu bot die Übung zu einer Pandemie kurz vor Beginn der Covid-19-Krise im Herbst 2019. Offenbar wertete man diese Übung als erfolgreich und als Folie für andere Problemfelder. So warnte der WEF nun vor der Gefahr einer „digitalen Pandemie“.

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Als wie schwerwiegend man die Bedrohung einschätzt, macht eine Äußerung Klaus Schwabs, des Präsidenten des WEF, deutlich: Im Vergleich zu einer massiven Cyberattacke würde die Covid-19-Krise wie eine „kleine Störung“ aussehen. Doch es ging offenbar nicht nur um Cyberkriminalität: Als eine der wenigen veröffentlichten Schlussfolgerungen aus der Übung forderte der WEF eine internationale Regulierung des Internets. Es brauche eine Globalisierung der „Governance“ aller Inhalte und Aktivitäten im Netz. Was genau darunter zu verstehen ist, ist nicht erklärt worden. In Unternehmen bedeutet IT-Governance, dass die Unternehmensziele vorangetrieben werden sollen.