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Gastkommentar

Wäre es nicht an der Zeit, die Richtung zu ändern?

Peter Kufner
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Corona-Maßnahmen. Der Gesellschaft wird viel zugemutet. Es wäre angebracht, den eingeschlagenen Weg grundsätzlich zu hinterfragen.

Nun wissen wir es also: Die Lage der Jugendlichen ist „besorgniserregend“, das Vertrauen der Menschen hat einen historischen Tiefpunkt erreicht; die Spaltung und Radikalisierung der Gesellschaft schreitet voran.

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Niemanden überrascht dieser Befund. Was aber schockiert, sind die politischen Reaktionen: Die Jugend brauche eben mehr psychologische Betreuung, und die immer lauter werdenden Demonstranten seien Extremisten und Neonazis, die man nicht ernst nehmen müsse. So einfach kann man es sich also machen. Auch wenn es überall gewaltbereite Idioten gibt, der Widerstand gegen die Regierung kommt doch längst aus der Mitte der Gesellschaft. Und zwar einfach deswegen, weil auch Durchschnittsmenschen begreifen, dass vieles nicht mehr zusammenpasst: die Maßnahmen, die Ankündigungen, die Prognosen, die Ziele. Nicht jeder, der sich fragt, ob die angepriesenen Impfungen der Weisheit letzter Schluss sind, ist ein irregeleiteter Verschwörungstheoretiker. Der frühere deutsche Innenminister Otto Schily nannte eine Impfpflicht jüngst eine verfassungswidrige Anmaßung des Staates.