In München liebevoll Vierzylinder und Salatschüssel genannt: BMW-Hochhaus und -Museum 1972, fotografiert von Sigrid Neubert.
Vierzylinder

In München steht ein hohes Haus: 50 Jahre Vierzylinder

Man nennt es den Vierzylinder: das vom Wiener Architekten Karl Schwanzer realisierte BMW-Hochhaus. Die Münchner Landmark wirkt heute visionär wie vor 50 Jahren.

Der zweitägige Festakt beinhaltet Reden ehemaliger und gegenwärtiger Vorstandsvorsitzender, ebenso ein Statement des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der nicht überraschend ein starkes Bekenntnis zu Marke und Standort ablegt – um launig mit der Anekdote zu schließen, dass sein erstes selbst gekauftes Auto ein BMW 316i war.

Wolf-Dieter Prix, von Coop Himmelb(l)au, Architekt der BMW-Welt in München, würdigt seinen Lehrmeister Karl Schwanzer, den Architekten des vor 50 Jahren eröffneten Verwaltungsgebäudes, als vehementen und strengen „Ermutiger und Kämpfer“ für die Disziplin der Architektur.

Redner und Pritzker-Preisträger Francis Kere, bekannt für seinen Einsatz für nachhaltiges und soziales Denken und Planen in der Architektur, gab dem gegenwärtigen BMW-Vorstandsvorsitzenden Oliver Zipse die Möglichkeit, in der Folge auf die Bemühungen der Marke um Nachhaltigkeit hinzuweisen. Für deren Liebhaber: Unter den Gästen war auch Eberhard von Kuenheim, geboren 1928, Vorstandsvorsitzender von BMW von 1970 bis 1993, in jener Zeit, die maßgeblich für die fulminante Entwicklung der Marke steht.


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