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Gastkommentar

Wer braucht diese Wien Energie? Eigentlich niemand

Soll sich der Bund in den Wien-Energie-Sumpf hineinziehen lassen?

Der Autor:

Christian Ebner ist Unternehmensberater und Obmann der dieses Jahr gegründeten libertären Partei Freisinnige.

In einer Zeit, in der die SPÖ angebliche Übergewinne von Energiekonzernen beklagt, hat es die SPÖ Wien geschafft, den Wien-Energie-Konzern an die Wand zu fahren. Sie fordert nun, dass der Bund für zusätzliche Kredite im Ausmaß von sechs bis zehn Milliarden Euro bürgen soll. Soll sich die Bundesregierung von der Wiener Landesregierung in den Wien-Energie-Sumpf hineinziehen lassen und dort unser Steuergeld versenken?

Die Marktwirtschaft ist der Planwirtschaft auch deshalb überlegen, weil in einer Marktwirtschaft Misswirtschaft nicht lang überleben kann: Sie endet in absehbarer Zeit in einer Pleite. Die Arbeit, die das Pleiteunternehmen verrichtet hat, wird rasch von gesunden Unternehmen übernommen. Die Wien Energie sollte deshalb nicht anders behandelt werden als andere Unternehmen.