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1. Platz

Wörgartner vermeidet Lieferunterbrechungen

Peter Wörgartner bezeichnet 2021 als turbulent, ist aber mit der Auftragslage zufrieden.(c) Wörgartner
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Umsatz ab 10 Mio. Euro. Zwei Standbeine machen Wörgartner aus: Metallwaren und Lohn-Werkzeugbau.

Die WP-Wörgartner Produktions-GmbH, 1985 gegründet, produziert an drei Standorten in Tirol Stanz-Biege-Teile und Werkzeuge für namhafte Kunden der Beschläge-, Elektro-, Weißwaren-, Gebrauchsgüter-, Bau-, Automobil- und Sportartikelindustrie. Am Firmensitz in Oberndorf befindet sich das Stammwerk mit der gesamten Verwaltung, dem Lohn-Werkzeugbau, der Stanzerei und Montage. Werk 1 befindet sich im Stammwerk. Nur wenige Gehminuten entfernt sind Lager und Mitarbeiterwohnungen im sogenannten Werk 2. Am dritten Standort in Fieberbrunn ist Werk 3 mit der Stanzerei für Großserien.

Geschäftsführer Peter Wörgartner bezeichnet das Geschäftsjahr 2021 als turbulent, ist aber mit der Auftragslage zufrieden. Der Umsatz kam auf knapp 22 Millionen Euro. „Insgesamt war 2021 ein Jahr mit sehr viel Tagesarbeit, aber ohne besondere Vorkommnisse. Wir spürten alle Auswirkungen der Pandemie, haben aber nie Kurzarbeit anmelden müssen“, sagt Wörgartner. Das Unternehmen verfolgte stets seine Firmenphilosophie: die Kunden zuverlässig und kontinuierlich, ohne Lieferunterbrechungen, zu beliefern und perfekt zu betreuen. Das führte auch 2021 zum Erfolg.

Noch alles im Griff

Aber nun gilt es zusätzlich die gegenwärtigen Krisen zu meistern.
Lieferengpässe: „Hier haben wir mit Mehrbestellungen reagiert. Dies führte jedoch zu einem sehr hohen Liquiditätsbedarf“, sagt der Geschäftsführer.

Inflation: „Wir versuchen die gestiegenen Kosten an unsere Kunden weiterzugeben, was uns auch zu einem guten Teil gelingt, da die Nachfrage nach unseren Produkten bis jetzt sehr hoch war.“

Und schließlich die Energiekrise: „Den Anstieg der betrieblichen Energiekosten werden wir erst nächstes Jahr spüren, da unsere Energieverträge erst zum Jahresende auslaufen“, so Wörgartner. „Glücklicherweise haben wir bereits 2020 in eine Fotovoltaik-Anlage investiert, die 25 Prozent unseres Strombedarfes erzeugt.“ Im Zukauf ist Wörgartner natürlich mit massiven Preissteigerungen aufgrund der gestiegenen Energiepreise, der Inflation und der drohenden Lohnkosten-Steigerung konfrontiert.