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Börsen

Europas „Perlen“ am Aktienmarkt

Ann Steele, Co-Fondsmanagerin des Threadneedle (Lux) Pan European ESG Fund, im Gespräch mit Raja Korinek.
Ann Steele, Co-Fondsmanagerin des Threadneedle (Lux) Pan European ESG Fund, im Gespräch mit Raja Korinek.(c) Carolina Frank
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Seit der jüngsten Korrektur sind Europas Aktienmärkte noch günstiger bewertet als jene in den USA. Europa-Fondsmanagerin Ann Steele erklärt, welche Chancen das Umfeld bietet.

Im Rennen um die bessere Wertentwicklung konnten die US-Börsen in den vergangenen Jahren Europas Märkte deutlich abhängen. Vor allem US-Technologietitel gaben dabei den Ton an. Die Entwicklungen spiegeln sich auch in den Marktbewertungen wider, so etwa im Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Aufgrund der fulminanten Kurszuwächse in den USA ist dort das KGV höher, der Markt ist somit teurer bewertet als in Europa.

Angesichts der jüngsten Börsenkorrekturen hat sich der Abstand noch vergrößert, da viele europäische Aktien stärker an Wert einbüßten. Das hat mehrere Gründe: Europas Industrie leidet unter den hohen Energiekosten, der Konsumsektor unter der Zurückhaltung privater Haushalte. Obendrein verunsichert der Ukraine-Krieg. Für das Gesamtjahr wird laut Columbia Threadneedle Investments das KGV für den MSCI Europa (inklusive UK) auf gut 10,9 geschätzt, jenes für den MSCI USA auf 16,8.