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Wiener Ansichten

Sobieskiplatz: Wäscherinnen, Wasser und die Etymologie

Nach historischem Vorbild gestaltet: Duplikat . . .wf
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Von Butten und Brunnen: Wie man im Alsergrund an die Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung erinnert.

Wien und die Donau: Was wäre das eine ohne die andere! Doch wer aus dem vielen Wasser, das nicht nur redensartlich unseren Strom hinunterfließt, den Rückschluss zieht, bei der Stadt nebenan handle es sich um einen dem nassen Element besonders zugeneigten Ort, wird rasch enttäuscht: Das hiesige Stadtbild kommt eher trocken daher.

Was keineswegs an einem Mangel an Gewässern liegt, vielmehr an den Modalitäten urbaner Entwicklung: Die Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts haben die meisten oberirdischen Spuren der vielen Donauzuflüsse getilgt, und selbst der größte von ihnen, der Wienfluss, sieht sich schon die längste Zeit – und aus guten Gründen – in ein dermaßen voluminöses Gerinne verbannt, dass sich eine wie immer geartete Nähe von vornherein nicht einstellen kann.