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"Mundtot": FPÖ-Mann Königshofer geht ''offline''

Mundtot FPoeAbgeordneter Koenigshofer geht
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"Wegen Klagen und Anzeigen" hat der Tiroler seine Website "Königstiger" vom Netz genommen. Das schrieb Königshofer jetzt an "Freunde und Feinde".

Der FPÖ-Abgeordnete Werner Königshofer hat seine umstrittene Homepage www.koenigstiger.at vom Netz genommen - "und zwar aufgrund verschiedener Anzeigen und Klagen", wie Königshofer auf der Startseite an seine "Freunde und Feinde" schreibt. Man würde versuchen, ihn mit gerichtlichen Schritten "mundtot" zu machen.

Der 57-jährige Innsbrucker arbeitet aber bereits "an der Neugestaltung" seiner Website - "im Namen der Demokratie und Meinungsfreiheit", versteht sich. Schon in wenigen Tagen könnte die Homepage wieder online gestellt werden.

Reihe von Eklats geliefert

Auf der nun vom Netz genommenen Homepage fand sich die Polemik „Tirol oder Türol“ – eine Hetzschrift gegen Muslime, wie die Grünen beklagten.

Königshofer hatte in der Vergangenheit eine Reihe weiterer Eklats geliefert. Auf Facebook beschimpfte er einen straffällig gewordenen Asylwerber aus Marokko als "Kanaken". Im Frühjahr 2010 forderte er Kardinal Schönborn in einem Brief auf, sich mehr um die "warmen Brüder" statt um die  FP-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz zu kümmern. Königshofer soll zudem E-Mails an die Neonazi-Website alpen-donau.info weitergeleitet haben.

 

 

(APA/Red.)